Das Château de By von Rosa Bonheur: ihre Arche Noah im Wald von Fontainebleau

Die Tiermalerin Rosa Bonheur: Die erfolgreichste Malerin des 19. Jahrhunderts, um deren Bilder sich internationale Sammler rissen; die erste Frau, die zum Offizier der Légion d’honneur erhoben wurde-  „une artiste de génie“, eine geniale Künstlerin, die aber, gewissermaßen von der Avantgarde überholt,  bald in Vergessenheit geriet. [1] War sie künstlerisch an der klassischen Tier- und Landschaftsmalerei orientiert und damit eher traditionell, so war sie umso moderner als eine emanzipierte Frau mit einer unkonventionellen, alle rollenspezifischen Konventionen ihrer Zeit sprengenden Lebensweise. Damit ist sie heute eine Kultfigur des Feminismus. Und auch die Ökologiebewegung hat den Blick auf die engagierte Tiermalerin und Tierschützerin wieder verändert. [2] In diesem Jahr wird der 200. Geburtstag dieser außerordentlichen Malerin gebührend gefeiert: unter anderem mit einer großen Retrospektive, die bis zum 18. September im Musée des beaux-arts in Bordeaux, der Geburtsstadt Rosa Bonheurs, und vom 18. Oktober 2022 bis zum 15. Januar 2023  im Pariser Musée d’Orsay zu sehen ist.

Der 200. Geburtstag von Rosa Bonheur ist Anlass für einen Besuch des inzwischen auch nach ihr benannten  Château de By am Rand des Waldes von Fontainebleau. Dort hat die  Malerin 40 Jahre lang bis zu ihrem Tod 1899 gelebt und gearbeitet: ein  wunderbarer und von Paris problemlos zu erreichender Erinnerungsort. [2a]

1860 erwarb Rosa Bonheur das Anwesen in Thomery, ein eher bescheidenes Jagdschlösschen aus dem 16./17. Jahrhundert auf einem mehrere Hektar großen Grundstück mit englischem Park, Obst- und Gemüsegarten und Wald. Rosa Bonheur war damals schon eine äußerst bekannte und erfolgreiche Malerin: 1848 hatte sie einen Staatsauftrag für „Labourage nivernais“ erhalten: Ochsen ziehen einen Pflug über den schweren Ackerboden. Das Bild war ein großer Erfolg: Ursprünglich für das Museum in Lyon vorgesehen, beanspruchte es Paris für sich. Heute ist es im Musée d’Orsay ausgestellt. [3]

Ihr größtes und wohl berühmtestes Bild, Le Marché aux chevaux (der Pferdemarkt), war zunächst weniger erfolgreich.

244,5 × 506,7 cm, Metropolitan Museum of Art, New York.

1853 in Paris präsentiert, fand sich zunächst kein Käufer für das Bild, obwohl Delacroix und Vernet es als Meisterwerk erkannten.  Auch ihre Geburtsstadt Bordeaux, der sie es für 12 000 Franc anbot, griff nicht zu. Dafür Ernest Gambart, ein belgischer Sammler, der es ein Jahr später für 40 000 Franc erwarb und mit dem Vertrieb der Werke Bonheurs zum Millionär wurde. Er ließ mehrere kleinere Kopien und jede Menge Grafiken anfertigen und bediente damit eine immer größere Nachfrage. Besondere Resonanz fand  Rosa Bonheur im angelsächsischen Raum. Gambart organisierte für sie eine Tournee durch England und Schottland, wo sie gefeiert wurde.  Le Marché aux chevaux/The Horse Fair war das erste Bild einer noch lebenden Künstlerin/eines noch lebenden Künstlers, das in der National Gallery in London ausgestellt wurde.[4]  Sogar Queen Victoria gab ihr die Ehre und empfing sie. Die geschlechtsspezifische Rollenverteilung im victorianischen England war ihr allerdings zuwider: „Ich habe keine Geduld mit Frauen, die zum Denken um Erlaubnis bitten.“[5]

In Paris, wo sie bisher ihr Atelier hatte, wurde sie nun von Bewunderern, Neugierigen und Kaufinteressenten belagert und fand nicht mehr die nötige Ruhe für ihre Arbeit. Da sie inzwischen über die nötigen finanziellen Mitteln verfügte, konnte sie das Anwesen in Thomery erwerben. Sie war damit in Frankreich die erste Frau überhaupt, die mit ihrer Hände Arbeit eine Immobilie kaufte.[6]

Im Château de By richtete sich Rosa Bonheur mit ihrer Jugendfreundin und Lebensgefährtin Nathalie Micas und deren Mutter ein. Bei ihnen war sie nach dem frühen Tod der Mutter aufgenommen worden und  aufgewachsen.  Das zur Gemeinde Thomery gehörende kleine Schloss vermittelte ihr „das Gefühl, ein Leben auf dem Land ohne gesellschaftliche Zwänge führen zu können, in einer Umgebung, in der sie sich ungestört ihrer Arbeit widmen“ konnte. Gleichzeitig ermöglichte das kurz zuvor an das französische Eisenbahnnetz angeschlossene Thomery einen schnellen Kontakt mit der Hauptstadt, wo sie eine Malschule betrieb und ihr Atelier in der rue  d’Assas gewissermaßen als pied-à-terre weiterführte.[7]

Vor dem Einzug ließ Bonheur eine grundlegende Renovierung des vorhandenen Gebäudes vornehmen.

Foto: Wolf Jöckel

Dazu gehörte vor allem der Ausbau eines Seitengebäudes zu einem großen Atelier.

Rosa Bonheur: „Ich musste viele Reparaturen in dem Haus durchführen und vieles herrichten lassen. Es wird jetzt zu meinem Atelier.“[8]

Für diese Renovierung und Erweiterung engagierte sie niemanden geringeren als Jules Saulnier, der sie auch beim Kauf beraten hatte. Saulnier war „Chefarchitekt“ der Familie Menier, die damals die weltgrößte Schokoladenfabrik in Noisiel an der Marne betrieb. Für die Meniers baute Saulnier unter anderem eine hydraulische, einen Seitenarm der Marne überspannende Ölmühle. Sie ist – innen nach dem neuesten Stand der Technik ausgestattet und außen reich verziert-  eines der berühmtesten Bauwerke der französischen Industriearchitektur.[9]

Die verspielte Formensprache Saulniers ist am Chateau de By deutlich zu erkennen.

Fotos: Wolf Jöckel

Mittelpunkt des Hauses ist das Atelier der Künstlerin, das von den späteren und heutigen Besitzern des Hauses im ursprünglichen Zustand erhalten wurde und wird. Im Rahmen von Führungen kann man es besichtigen. Dort ist auch das Portrait eines Löwen ausgestellt,  Motiv für die Sonderbriefmarkte zum 200. Geburtstag von Rosa Bonheur.

Rosa Bonheur, Le Cid, 1879. musée du Prado, Madrid
Alle Fotos des Ateliers: Wolf Jöckel

Es sieht aus, als habe Rosa Bonheur es nur für kurze Zeit verlassen; alles ist bereit für sie…

… die Palette mit den Farben…

… der Schreibtisch mit Brille und geschäftlichen Unterlagen….

… vor dem Kamin die Utensilien für die Arbeit in der Natur….

Das Atelier ist „ein einziges Denkmal der Liebe zur Tierwelt.“[10] Tiere sind überall präsent:

An den Wänden….

… auf dem  Fußboden….

… in den Regalen…

Einen Ehrenplatz im Atelier nimmt dieses kapitale Hirschgeweih über dem Kamin ein.

Rosa Bonheur:

„Seit ich mich in By niedergelassen hatte, beschäftigte ich mich mit Leidenschaft für das graziöse Wild des Waldes; die Hirsche und Rehe interessierten mich jetzt unendlich viel mehr als bisher die Rinder“.[11]

Aber es ging dabei nicht nur um die Betrachtung:

„Mit den Sonnenaufgang ging ich los, meinen Farbkasten auf dem Rücken, gefolgt von meinen Hunden; mit dem Gewehr in der Hand war ich bereit, das Wild zu erlegen, das ich antraf. Nathalie war darauf vorbereitet, dass sie mit einem schönen Stück Fleisch rechnen konnte.“

So kann das Hirschgeweih über dem Kamin durchaus eine Jagdtrophäe Rosa Bonheurs sein. Bemerkenswert sind auch hier die in sich verschlungenen Initialien RB, die von aristokratischem Selbstbewusstsein zeugen. Sie sind überall im Schloss zu finden.

Foto: F. Jöckel

Der Stolz auf die eigene Leistung war nur allzu berechtigt. Denn Rosa Bonheur hatte eine sehr schwierige Jugend: Der Vater war ein Landschaftsmaler, der eher schlecht als recht seine Familie von dem Ertrag seiner Arbeit ernähren konnte. Er stand der frühsozialistischen Bewegung der Saint-Simonisten nahe, die die Emanzipation der Frauen förderten, was der jungen Rosa  durchaus zugute kam. Von ihm erlernte sie nicht nur die Technik des Malens, sondern auch die Ehrfurcht vor der Natur. „Ich bin Schülerin meines Vaters und der schönen und grandiosen Natur“.[12] Allerdings verließ der Vater die Familie, um sich einer Gemeinschaft von Gleichgesinnten anzuschließen. So musste die Mutter alleine sich und ihre vier Kinder durchbringen. Rosa bewunderte und verehrte ihre Mutter sehr. Ihrer Biographin erzählte sie die Geschichte, wie die Mutter „eine erleuchtende Idee“ hatte, dem bockigen Kind das Alphabet beizubringen: Es solle doch neben dem A einen Esel (âne) zeichnen, neben dem B ein Rind (bœf), neben dem C eine Katze (chat) und so fort bis zu dem Zebra (zèbre) für das Z.  Die Mutter verstarb noch jung -die kleine Rosa war damals 11 Jahre alt- und in so  großer Armut, dass die Familie nicht die Kosten für ein Grab aufbringen konnte: So wurde die Mutter in einem Massengrab (fosse  commune) verscharrt.

Die  große Verehrung Rosas für ihre Mutter wird auch im Atelier deutlich: Ihr Portrait nimmt neben dem repräsentativen Kamin einen Ehrenplatz  ein.

Als Hommage an die Mutter darf wohl auch der Flügel im Atelier verstanden werden, vielleicht das Instrument der Mutter, die Musiklehrerin gewesen war.

Es ist ein Flügel der Firma Erard, im 19. Jahrhundert eine der großen französischen Piano-Marken. Bei Musikliebhabern sind die alten Erard-Instrumente begehrte Sammlerstücke.

Rosa schwor sich, dank ihres künstlerischen Talents reich zu werden und gewissermaßen die Mutter zu rächen: Das Schloss von By ist Ausdruck dieses Erfolgs – ebenso wie das Selbstportrait auf der anderen Seite des Kamins.

Auch der Name Rosa Bonheur ist der Mutter zu verdanken: Als die am 16. März 1822 geborene Marie Rosalie Bonheur nämlich ihre ersten Bilder verkaufte, riet ihr der Vater, sie mit Raimond zu signieren. Der Name Bonheur sei doch angesichts des desolaten Zustands der Familie ein Hohn. Aber Rosa Bonheur bestand auf ihrem Namen. Sie wolle so erfolgreich werden, dass der Name seine Berechtigung habe und ihr Ruhm auch auf den Namen der Mutter ausstrahle. Und die habe sie in zärtlichen Momenten Rosa genannt: Also Rosa Bonheur.[13]

Ein besonderer Ausdruck der öffentlichen Anerkennung der Künstlerin war ihre Ernennung zum Chevalier der Légion d’honneur durch Kaiserin Eugénie, die Frau Napoleons III. Sie kam im Juni 1865 persönlich nach By, um ihr die Auszeichnung zu überreichen. Sie wolle damit, wie sie bei dieser Gelegenheit sagte, zeigen, „dass das Genie kein Geschlecht“ habe (que le génie n’a pas de sexe“). Und sie sei glücklich, diese Auszeichnung zum ersten Mal an eine Künstlerin verleihen zu können. Rosa Bonheur war damit erst die zweite Frau überhaupt, der diese immerhin schon 1802 geschaffene Auszeichnung zuerkannt wurde. [14]

„Ihre Majestät, die Kaiserin, besucht Mademoiselle Rosa Bonheur in ihrem Atelier in Thomery“

1894, also zur Zeit der Dritten Republik, wurde Rosa Bonheur dann sogar noch -als erste Frau überhaupt- zum Offizier der Ehrenlegion ernannt.[15] Und 1898 erwies ihr  Königin Isabella von Spanien die Ehre, sie im Château de By zu besuchen.

Tiere gab es in und um das Schloss aber nicht nur als Jagdtrophäen und konservierte Köpfe von Tieren, die Rosa Bonheur ganz besonders lieb waren.  Zu dem Besitz gehörte auch eine Menagerie mit allerlei, auch wilden Tieren Die lebten überall. Hühner, Bären, Enten, Pferde, Ponys, Gazellen bevölkerten Ställe und Gehege. Affen und gezähmte Löwen bewegten sich frei im Haus und in dessen Umgebung, für Rosa Bonheur eine kleine „Arche Noah“ inmitten des großen Anwesens mit Weideflächen und Wald. [16]

Im Park sind noch einige ältere „fabriques“ wie dieser „Pavillon des Muses“[17] erhalten, ebenso wie spätere Bauten aus der Zeit Rosa Bonheurs.

Und es gibt im Park noch ein zweites Atelier, das Rosa Bonheur 1898, kurz vor ihrem Tod bauen ließ, da sie das alte als zu eng und zu dunkel empfand.

Das neue Atelier besaß große Fenster und war auch für große Formate geeignet.

Es sollte als gemeinsames Atelier für sie und Anna Klumpke dienen. Ein Schmuckstein mit den Initialien der beiden Malerinnen ist in die Wand des Ateliers integriert.

Die 34 Jahre jüngeren amerikanischen Malerin Anna Elizabeth Klumpke war nach Frankreich gekommen, um die von ihr seit ihrer Studienzeit in Paris verehrte Tiermalerin zu portraitieren.

Anna Klumpke und Rosa Bonheur. 1898

Sie blieb bei Bonheur bis zu deren Tod: „le dernier bonheur de Rosa.“[18]  Hier posieren die beiden, und Rosa Bonheur präsentiert stolz die ihr verliehenen Auszeichnungen, darunter übrigens auch den Verdienstorden des Hauses Sachsen-Coburg-Gotha.[19]

Vorausschauend hatte Rosa Bonheur ihre Freundin, die sie um 43 Jahre überleben sollte, testamentarisch zur Erbin und Nachlassverwalterin bestimmt. Klumpke gründete eine Malschule für Frauen und schrieb die von Rosa Bonheur diktierten Lebenserinnerungen ihrer Gefährtin auf.[20]

Der heutigen Besitzerin des Château de By, Katherine Brault, ist es ein Anliegen, Schloss und Park zu einem lebendigen Erinnerungsort an Rosa Bonheur zu machen.  Dazu gehörte in den letzten Jahren die aufwändige Restaurierung des Schlosses und -rechtzeitig zum Jubiläum- die Eröffnung eines Ausstellungsraums im Dachgeschoss.[21]

Besonders eindrucksvoll sind dort die großformatigen Reproduktionen akribischer anatomischer Pferdestudien, die einem Atlas der Biologie oder Tiermedizin entnommen sein könnten.

Für diese Studien besuchte Rosa Bonheur Schlachthäuser und erhielt dafür sogar -wie vorher Georges Sand- eine offizielle polizeiliche Genehmigung, Männerkleidung tragen zu dürfen.

Eindrucksvoll sind auch die Erinnerungsstücke an die Reise in die USA, wo sie die Welt der Trapper, Indianer und Bisons kennen- und lieben lernte.

Am 25. Mai 1899 verstarb Rosa Bonheur im Château de By, ihrer „Arche Noah“ im Wald von Fontainebleau. Bestattet wurde sie auf dem Friedhof Père Lachaise in Paris neben ihrer Lebensgefährtin Nathalie Micas und deren Mutter, mit denen Rosa die ersten Jahre im Schloss von By verbracht hatte..

Grabbilder von Wolf Jöckel, aufgenommen am 12.8.2022

Später wurde dort auch Anna Klumpke bestattet. Passend dazu der Grabspruch:

À Rosa Bonheur. L’amitié est une affection divine / Die Freundschaft ist ein Geschenk der Götter

Praktische Informationen

Adresse :
12 Rue Rosa Bonheur, Thomery, 77810, France

Telefon:  +33 09 87 12 35 04

Ein Besuch des Schlosses ist nur im Rahmen von Führungen möglich.

Information über Öffnungszeiten und Reservierung:

https://www.chateau-rosa-bonheur.fr/informations-et-r%C3%A9servations

Die Führungen sind üblicherweise auf französisch, es werden aber auch Führungen in englischer Sprache angeboten: Nachfragen dazu:

contact@chateau-rosa-bonheur.fr

Es gibt auch einen kleinen, feinen Salon de Thé. Reservierungen dafür werden empfohlen.

Das Schloss erreicht man von Paris (gare de Lyon) mit dem Zug Linie R Richtung Montargis in 50 Minuten. Ausstieg Bahnhof Thomery. Dann gut 15 Minuten Fußweg durch den Wald.


Anmerkungen:

[1]  Fiona Magbaddam, Rosa Bonheur, une artiste de génie tombée dans l’oubli. France culture 16.3.2022

https://www.radiofrance.fr/franceculture/rosa-bonheur-une-artiste-de-genie-tombee-dans-l-oubli-6362270

[2] Patricia Bouchenot-Déchin stellt sie in ihrem Rosa Bonheur-Roman (J’ai l’énergie d‘une lionne dans un corps d’oiseau) als „égerie du féminisme“ vor. Le Monde verweist im Beitrag über die Retrospektive in Bordeaux auf die Vertreter/innen von gender studies und animal studies, die zum Umdenken in Sachen  Rosa Bonheur beigetragen hätten. Siehe:  Emmanuelle Lequeux, À Bordeaux, Rosa Bonheur et son arche de Noé. Au Musée des beaux-arts, une rétrospective témoigne du regain d’intérêt pour la peintre célébrée au XIXe siècle. Le Monde 11. August 2022

[2a] In einer Zusammenstellung der 12 „plus belles maisons d’artistes à visiter en France“, die am 10. August 2022 von Beaux Arts veröffentlicht wurde, ist das Château de By auch vertreten. https://www.beauxarts.com/lifestyle/tour-de-france-des-maisons-dartistes-a-visiter/

[3] Bild aus: https://www.musee-orsay.fr/fr/oeuvres/labourage-nivernais-68

[4] Alina Christin Meiwes, Die Tiermalerin Rosa Bonheur. Künstlerische Stragegien und kunsthistorische Einordnung im Kontext der Vermittlung. Baden-Baden 2020, S. 2

[5] Siehe: Joëlle Chevé, Rosa au Bonheur des dames  https://www.journalistes-patrimoine.org/wp-content/uploads/2020/07/HISTORIA-MAI-2020.pdf

[6] https://inventaire.iledefrance.fr/dossier/maison-atelier-de-rosa-bonheur/fbf55ec3-3529-43d3-b67d-ccd143115e72

[7] Gerard-Georges Lemaire (Texte) und Jean-Claude Amiel, Künstler und ihre Häuser. München: Knesebeck 2004, S. 86f

Florent Tesnier, Rosa Bonheur, Jules Saulnier et l’achat du domaine de By à Thomery (2017) https://amisderosabonheur.asso.fr/wp-content/uploads/2017/09/Article-2017-Achat-By-H04-1.pdf

[8] Lemaire/Amiel, S. 91

[9] Siehe dazu den Beitrag über die Schokoladenfabrik der Meniers in Noisiel- heute Sitz von Nestle France: https://paris-blog.org/2019/05/23/le-chocolat-menier-1-die-schokoladenfabrik-in-noisiel-an-der-marne-repraesentative-fabrikarchitektur-und-patriarchalischer-kapitalismus-im-19-jahrhundert/

[10] Künstler und ihre Häuser, S. 91

[11] Paroles d’artiste, S.30

[12] Zit. in Le Monde a.a.O. 11.8.22

[13] Rosa Bonheur. Paroles d’artiste. 2020, S. 6

[14] https://www.napoleon.org/histoire-des-2-empires/articles/la-famille-imperiale-et-rosa-bonheur/

[15]  https://www.legiondhonneur.fr/fr/decores/rosa-bonheur/133#:~:text=En%201894%2C%20sous%20la%20III,promue%20au%20grade%20d’officier

In Veröffentlichungen zu Rosa Bonheur gibt es zu diesen Auszeichnungen einige Ungereimtheiten.  In einer ansonsten schönen Würdigung Rosa Bonheurs durch die NZZ wird z.B. mitgeteilt, sie habe 1894 (!) von Kaiserin Eugénie das Kreuz der Ehrenlegion erhalten. Eine Kaiserin Eugénie gab es allerdings schon seit 1871 nicht mehr… https://www.nzz.ch/feuilleton/sie-ebnete-den-weg-fuer-das-dritte-geschlecht-rosa-bonheur-ld.1670891 An anderer Stelle wird Eugénie als Königin bezeichnet (Meiwes, Die Tiermalerin Rosa Bonheur, S. 2) oder es wird als Datum der Ernennung zum Offizier der Ehrenlegion das Jahr 1890 angegeben….  

[16] https://www.nzz.ch/feuilleton/sie-ebnete-den-weg-fuer-das-dritte-geschlecht-rosa-bonheur-ld.1670891

[17] Bild aus: https://www.chateau-rosa-bonheur.fr/fonds-de-dotation

[18] https://www.liberation.fr/arts/2020/07/24/anna-klumpke-le-dernier-bonheur-de-rosa_1795151/ Diesem Artikel ist auch das vorstehende Bild entnommen.

[19] https://www.legiondhonneur.fr/en/actualites/le-musee-celebre-rosa-bonheur/1912/2 

[20] https://www.nzz.ch/feuilleton/sie-ebnete-den-weg-fuer-das-dritte-geschlecht-rosa-bonheur-ld.1670891

[21] Bild aus: https://www.chateau-rosa-bonheur.fr/bicentenaire

3 Gedanken zu “Das Château de By von Rosa Bonheur: ihre Arche Noah im Wald von Fontainebleau

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