Wie immer fand auch diesmal das traditionelle Pariser Feuerwerk zum Nationalfeiertag am Eiffelturm statt. Während sonst aber hunderttausende Schaulustige das Feuerwerk vom Marsfeld oder dem Trocadero betrachten konnten, war das diesmal wegen der Aufbauten für die Olympischen Spiele nicht möglich.
Wir hatten aber Gelegenheit, das Feuerwerk bei Freunden von einer Dachterrasse in Montparnasse betrachten zu können. Hier einige Eindrücke.

Der Eiffelturm mit den ölympischen Ringen im Abendlicht: Bald wird das Feuerwerk beginnen.

Jetzt ist es soweit: Am Fuß des Eiffelturms wird das Wappen der Stadt Paris in den Himmel gezeichnet: Ein Schiff auf den Wellen mit der Devise: Fluctuat nec mergitur/Sie schwankt, aber geht nicht unter. .

Von unserem Platz in Montparnasse aus ist die Schrift allerdings nur leicht verdeckt und seitenverkehrt zu sehen: Das Feuerwerk ist traditionell nach Nord-West zum Trocadero ausgerichtet.

Das Feuerwerk steht diesmal ganz im Zeichen der Olympischen Spiele. Hier wird eine Läuferin mit der olympischen Fackel in den Himmel gezeichnet: Die ist seit dem 8. Mai auf einer tour de France und kam rechtzeitig zum Nationalfeiertag in Paris an. Am 15. Juli wird die doppelte Judo-Olympiasiegerin Clarisse Agbégnénou die Fackel bis auf die Spitze des Eiffelturms tragen.



Die Schuhe der Auserwählten, die die olympische Fackel durch Frankreich tragen durften…

Die Figuren wurden mit Hilfe von 1100 Dronen in den nächtlichen Himmel gezeichnet. Eine spektakuläre Neuerung beim Pariser Feuerwerk.

Olympische Sportarten: Im Handball gehören die Franzosen zu den Favoriten.


Etwas bleu-blanc-rouge darf gegen Ende natürlich auch nicht fehlen….



Zum krönenden Abschluss werden die olympischen Ringe in den Himmel geschrieben- am Anfang sogar farbig – allerdings aus unserer Sicht natürlich wieder seitenverkehrt.


Nach 20 Minuten Ende und Beifallklatschen. Es hat sich einmal mehr bestätigt, dass es in Frankreich seit Ludwig XIV. wahre Meister der Feuerwerkskunst gibt. Jetzt kann man den Franzosen und uns allen nur noch einen friedlichen, erfolgreichen und schönen Verlauf der Olympischen Spiele wünschen!
Ein“verwandter“ Beitrag zum 14. Juli aus dem Jahr 2020:
und zwei Beiträge zu den Olympischen Spielen in Paris:
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Sehr Geehrter Blogautor,
Vielen ehrlichen Dank für die Informationen über die interessanten Lebensgeschichten der einfachen und der hervorrragenden Deutschen wie Heinrich Heine in Paris. Ich bin die Liebhaberin der Gedichte von Heine wie ,,Die Loreley“, ,,Im wunderschönen Monat Mai…“, crêmè de la crêmè sind wie Ihre Mischung der Geschichte und des phylologischen Begabung.
Sophie aus Polen(Germanistin, Liebhaberin der Geschichte und Musikerin)
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Vielen Dank für Ihre liebe Zuschrift! Ich lade Sie zu einem Spaziergang auf den Spuren Heinrich Heines in Paris ein: https://paris-blog.org/2017/10/02/mit-heinrich-heine-in-paris/
Herzliche Grüße Wolf Jöckel
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