Frankreich

Unter dieser Rubrik finden sich „Reiseberichte“ zu speziellen Regionen und Themen. Man wird dort aber eher keine der üblichen „touristischen“ Empfehlungen  finden, sondern es geht vor allem um historische Aspekte, die die entsprechende Region oder den entsprechenden Ort  für mich interessant machen und die meines Erachtens einer Reise dorthin eine besondere Qualität und Perspektive verleihen können. Bisher gibt es 8 Texte unter dieser Rubrik: zur Normandie, zu Südfrankreich, zu Verdun,  zur  Corrèze und zur Île d’Aix an der Atlantikküste bei der Île d’Oléron. In einem  Text über Sklavenhandel und Sklaverei sind auch entsprechende Erinnerungsorte in Nantes und Bordeaux einbezogen. Ein weiterer über die Mühle von Valmy wird Anfang 2018 dazukommen.

Der besseren Übersicht halber gibt es hier eine Liste der bisherigen Beiträge  dieser Rubrik in der Reihenfolge ihrer Einstellung in den Blog und jeweils einige Stichworte dazu:

  • Exil in Frankreich: Sanary , Les Milles und Marseille (18. April 2016) Dies ist ein Reisebericht über Orte des Exils in Südfrankreich: Die  Künstlerkolonie Sanary-sur-mer, die in den  1930-er Jahren zur „Hauptstadt der deutschen Literatur“ wurde, das Internierungslager von Les  Milles, wo auch deutsche Antifaschisten  interniert waren und Marseilles als  erhofftes Sprungbrett für eine Rettung in einem sicheren Aufnahmeland
  • Normandie (Teil 1): Die allgegenwärtige Vergangenheit (29. April 2016) In diesem Text wird  gezeigt, welche immense Bedeutung die Landungsstrände der Alliierten von 1944- vor allem Omaha-Beach- heute noch in der kollektiven Erinnerung, aber vor allem auch als touristische Anziehungspunkte haben.
  • Normandie (Teil 2): Schattenseiten der Vergangenheit (8. Mai 2016) Gegenstand dieses zweiten Teils des Normandie-Berichts sind Aspekte der Vergangenheit, die nicht zu dem touristisch vermarkteten d-day-Bild passen: Vor allem die zivilen französischen  Opfer der überwiegend alliierten  Bombardements, auch unter teilweiser Beteiligung französischer Bomberbesatzungen.
  • Verdun 1916-2016. Die neue  Gedenkstätte (21. Mai 2016) Die 2016 von Präsident Hollande und Bundeskanzlerin Merkel eingeweihte neue  Gedenkstätte, die hier vorgestellt wird,  steht  für   einen neuen Ansatz der Erinnerungskultur. Dazu gibt es einen Beitrag in französischer Sprache über die Rolle des Ersten  Weltkrieges im kollektiven deutschen Geschichtsbewusstsein.
  • Die Corrèze (Teil1): Besatzung und Widerstand  (8.September 2016) In diesem Beitrag wird die Corrèze als ein Zentrum der  Résistance gegen die deutsche Besatzung im 2. Weltkrieg vorgestellt. Dies ist vor allem zentriert um die beiden  Brüder Marcel und Lucien Fieyre aus Marcillac-la-Croisille, die führende Mitglieder des Widerstands in der Corrèze waren. Und es wird (zum ersten Mal)  die außerordentliche Geschichte des Marcel Fieyre erzählt, der 1942/3 mit Hilfe eines deutschen Ehepaares aus der Kriegsgefangenschaft in Norddeutschland entkommen und sich bis in die Corrèze durchschlagen  konnte…
  • Gewissermaßen zur Auflockerung gibt es dann doch noch einen zweiten Corrèze-Teil mit touristischen Impressionen (11. September 2016)
  • Das Napoleon-Museum auf der Ile d’Aix (15. November 2016)  Hier handelt es sich -nach dem Beitrag über den Arc de Triomphe- über die zweite Folge einer kleinen Serie über Napoleon. Auf der Ile d’Aix, an  der Atlantikküste neben der Ile d’Oléron gelegen, verbrachte Napoleon seine letzten  Tage auf französischem Boden, bevor er nach Sankt Helena ins Exil gebracht wurde. Das  zunächst private Napoleon-Museum gehört inzwischen zum staatlichen Museums-Verbund und ist ein anschauliches Beispiel für die ungebrochene  Verehrung des Kaisers.
  • Zu Fuß zum Mont-Saint-Michel/La traversée de  la baie. (29. Juni 2017)  In diesem Beitrag wird beschrieben und informiert,  wie man den „heiligen Berg“ vom Cotentin aus im Rahmen einer geführten Gruppe zu Fuß erreichen kann. Ein wunderbarer, sehr empfehlenswerter Tagesausflug.
  • Die Erinnerung an Sklavenhandel und Sklaverei: Der schwierige Umgang mit einem  düsteren  Kapitel der französischen Geschichte. (1.  November 2017) In diesem Text wird schwerpunktmäßig untersucht, wie in Paris mit diesem Thema umgegangen  wird. Zu Beginn geht es aber auch um das eindrucksvolle Mémorial zur Sklaverei und ihrer Abschaffung in Nantes und das musée de l’Aquitaine in Bordeaux, in dem eine Abteilung ebenfalls der Sklaverei in den französischen Kolonien gewidmet ist.