Gravelotte bei Metz: Ein einzigartiger Erinnerungsort des deutsch-französischen Kriegs 1870/1871

Dies ist der erste Beitrag des Jahres 2021 auf diesem Blog. Allen Leserinnen und Leserinnen wünsche ich ein gutes neues Jahr. Vor allem natürlich, dass der Covid 19-Albtraum bald zu Ende sein wird und man dann auch wieder unbeschwert nach Frankreich reisen kann. Vive la France! Vive l’amitié franco- allemande en 2021!

Die große Bedeutung der französischen Kultur für die Gastronomie |  Hotelier.de

An der Autoroute de l’Est zwischen Paris und Saarbrücken steht in der Nähe von Metz eines der an Autobahnen üblichen touristischen  Hinweisschilder. Es verweist auf das Museum von Gravelotte. Wir sind oft daran vorbeigefahren, ohne uns dafür zu interessieren: schon wieder geht es um eine Schlacht, sicherlich zwischen Franzosen und Deutschen… muss man sich das antun?

Und der Name Gravelotte, ich muss es selbst als Historiker gestehen, sagte uns nichts. Anders einer französischen Freundin, der gegenüber ich den Namen erwähnte: Ah, ça pleut comme à Gravelotte zitierte sie gleich eine französische Redewendung und erklärte sie mir: Es regnet so stark, wie es im deutsch-französischen Krieg 1870 Kugeln in Gravelotte hagelte. Das Mündungsfeuer beider Seiten ist ja dementsprechend auf dem Autobahnschild deutlich zu sehen. Dass diese  Redewendung durchaus noch heute, so viele Jahre nach diesem Krieg,  verwendet wird, zeigt ein Artikel in Le Monde vom 11. August 2020: Er ist Teil einer Serie über die Renaissance von Notre Dame de Paris. Da ist auch die Rede von den immensen Spenden, die –angeführt von den Milliardären Bernard Arnault und François Pinault- unter dem Eindruck des schrecklichen Brandes für den Wiederaufbau von Notre Dame zugesagt wurden. Im Bericht von Le Monde heißt das: „l’argent se met à tomber comme à Gravelotte“.[1]

Also war es dann doch einmal an der Zeit für einen Abstecher nach Gravelotte. Und wir haben den Umweg nicht bereut. Denn Gravelotte ist ein ganz außergewöhnlicher Erinnerungsort:

Es gibt dort nämlich

  • einen gemeinsamen und ganz besonderen deutsch-französischen Soldatenfriedhof
  • eine Erinnerungshalle an die Schlacht, die 1905 von Kaiser Wilhelm II. höchstpersönlich eingeweiht wurde
  • und seit 2014 das sehr sehenswerte Museum zur Schlacht und zu dem von Deutschland im Frieden von Frankfurt annektierten Elsaß-Lothringen.

Dass Gravelotte ein so ausgeprägter Erinnerungsort ist, hat zwei Gründe:

Es war die größte und wohl auch entscheidende Schlacht dieses Krieges. Friedrich Engels bezeichnete sie sogar in seinen englischen Presseberichten als „die Endkatastrophe“.[2]

Bei Gravelotte/St Privat/Mars-la-Tour/Rezonville  westlich von Metz  standen vom 14. bis zum 18. August 1870 preußische, sächsische und hessische Truppen der französischen Rheinarmee des Marschalls  Bazaine gegenüber.[3]  Die war zu Beginn des Krieges zunächst ihrem Namen entsprechend in die Offensive gegangen und hatte kurzzeitig Saarbrücken erobert. Nach der Niederlage bei Spichern zog sie sich in den Bereich der Festung Metz zurück. Allerdings lief sie  Gefahr,  von den schon weiter westlich stehenden deutschen Truppen  eingeschlossen und auf Metz zurückgeworfen zu werden.  Der Frontalangriff auf die deutschen Truppen wurde aber abgewehrt.  Im Gegenstoß gelang zwar nicht die  vom Chef des preußischen Generalstabs von Moltke geplante Einkesselung  und Vernichtung der Rheinarmee, aber die von der Schlacht erschöpften und vom Nachschub abgeschnittenen französischen Truppen zogen sich in die Festung Metz zurück, wo sie eingeschlossen wurden und schließlich kapitulierten. Damit war etwa die Hälfte der französischen Armee matt gesetzt, und für den weiteren Verlauf des Feldzugs waren die deutschen Truppen den restlichen französischen Einheiten zahlenmäßig eindeutig überlegen.[4]

Vor allem aber beruht die Bedeutung Gravelottes als Erinnerungsort auf der großen Zahl von Opfern, die diese Schlacht gefordert hat. Theodor Fontane, der die deutsche Armee als Kriegsberichterstatter begleitete,  schrieb in seinem Schlachtenbericht:  

„Unser Gesamtverlust belief sich auf 904 Offiziere und 19,058 Mann, davon todt 310 Offiziere und 3905 Mann. Seit Leipzig war keine Schlacht geschlagen worden, die größere Opfer gekostet hätte.“

Der französische Lokalhistoriker Stéphane Przybylski bezeichnet die Schlacht sogar als die mörderischste des 19. Jahrhunderts. [5]

Dass gerade die Verluste unter den Offizieren besonders hoch waren, illustriert Fontane an einem Beispiel:

„Das 1. Bataillon (des)  2. Garde-Regiments wurde durch den Junker v.Krosigk und den Feldwebel Krupinski, der schon durch den Schenkel geschossen war, zum letzten Sturme geführt“.[6]  

Es ist die „enorm gesteigerte Feuerkraft neuer Waffen“, die zu solchen Opferzahlen führte. „Das Chassepot-Gewehr mit seiner größeren Reichweite, aber auch die Mitrailleusen (ein früher Vorläufer des Maschinengewehrs W.J.) wüteten furchtbar unter den angreifenden Kolonnen.“

Noch einmal Theodor Fontane, der aus einem Regimentsbericht zitiert:

In Garben sanken sie dahin, die großen schönen Gardeleute …. Oben auf der Höhe von St. Privat aber standen die französischen Offiziere (…) und folgten kopfschüttelnd, in Tränen und in Bewunderung dem großartigen Schauspiele.[7]  

Der Soldatenfriedhof

Im Frieden von Frankfurt gehörte Gravelotte zu den Gebieten Lothringens (Moselle), die zusammen mit dem Elsass vom Deutschen Reich annektiert wurden. Das war zunächst nicht so vorgesehen. Aber Kaiser Wilhelm I. verlangte, dass der Ort, an dem er seine Garde verloren habe, zum Deutschen Reich gehören müsse. Und er war dafür sogar bereit, das ursprünglich ebenfalls zur Annexion vorgesehene -und strategisch wesentlich bedeutendere- Belfort den Franzosen zu überlassen. [8] Das ehemalige Schlachtfeld wurde nun in eine „denkmalüberragte Begräbnißstätte“ umgestaltet, wie Fontane 1873 in seinem Kriegsbericht schreibt: 

„Die Pietät de Kameraden, die Liebe der Angehörigen haben das Dreieck Gravelotte, Mars la Tour, St. Privat zu einem Friedhof umgeschaffen. Hundertfach ragen die Monumente empor; fast kein Truppenteil , (…) der nicht seinen Gefallenen einen Stein errichtet hätte. Wer jetzt an einem Sommertage die Gravelotter Schlucht von Osten her passiert…,  der sieht, soweit sein Auge reicht, die Fruchtfelder von Obelisken und Marmorkreuzen überschimmert.“[9]

„Überall im Umkreis entstanden Gräberfelder, Denkmäler und Alleen, an deren Verschönerung man fortwährend arbeitete. Fast jeder einzelne Truppenteil hatte seinen Platz oder bekam ihn im Laufe der Zeit. Wo zunächst eine schlichte Grabkultur mit Holzkreuzen und Kränzen gepflegt wurde  (…), erhob sich nach Kriegsende ein politischer Totenkult, der die Gefallenen zu nationalen Heroen stilisierte. Steinerne Monumente ersetzten die ursprünglich einfacheren Formen und standen zugleich für den Übergang von einer historisch konkreten zur mythischen Erinnerung. Alljährlich fanden nun Gedenkfeiern statt, und die Stadtführer empfahlen Wanderungen über die Schlachtfelder . Der zum Grenzraum gewordene Platz geriet zur Pilgerstatt für Schlachtenbummler und Nationalisten, zum Instrument einer gezielt um Identitätsbildung bemühten Kulturpolitik.“[10]

Als das „Reichsland Elsass-Lothringen“ im Versailler Vertrag dann wieder französisch wurde, war ein solches weiträumiges „Todtenfeld“ (Fontane)  zur Ehrung der deutschen Truppen natürlich nicht mehr opportun.

Manche der verstreuten Grabmäler  wurden zerstört, andere der Natur überlassen, einige aber auch in dem schon während der Kampfhandlungen angelegten Soldatenfriedhof von Gravelotte neu aufgestellt, in dem insgesamt 3000 deutsche und französische Soldaten bestattet sind. [11]

In dem Friedhof gibt es vor allem Grabmale für deutsche Offiziere.  Im Gegensatz zu den unübersehbaren Reihen gleichförmiger Kreuze, wie man sie von vielen Soldatenfriedhöfen aus der Zeit des Ersten und Zweiten Weltkriegs kennt, sind sie ausgesprochen individuell und aufwändig gestaltet.[12]

Hier das Grabmal für Karl Ludwig Wichmann, Hauptmann vom sächsischen Infanterieregiment No 107 und nachfolgend das von Carl Strube, ebenfalls aus Sachsen.

Bemerkenswert sind dieses und das nachfolgende Grabmal  auch deshalb, weil die hier betrauerten Offiziere in der Schacht von Gravelotte verwundet wurden und kurz danach starben. Das wirft ein Licht auf die Versorgung von Verwundeten, die damals ausgesprochen dürftig war. „Bei Gravelotte kamen auf einen Arzt durchschnittlich 780 Verletzte“, wie Mathias Steinbach in seinem eindrucksvollen Metz-Buch schreibt. Aber selbst wenn ein Arzt zu Hilfe kam: Selbst Leichtverletzte liefen immer Gefahr,  an Wundbrand oder Blutvergiftung – Komplikationen, gegen die es damals noch keine Mittel gab – zu sterben. Und die medizinische Ausstattung war nach einem fachkundigen zeitgenössischen Urteil „vorsintflutlich.[13]

Neben den deutschen Offiziersgräbern gibt es auch gemeinsame Massengräber für deutsche und französische Soldaten[14]:

Werden auf den französischen Aufschriften natürlich die französischen Soldaten zuerst genannt, sind es bei den Denkmalen/Grabsteinen aus der deutschen Zeit Gravelottes die deutschen, die an erster Stelle stehen.

Die Aufschrift dieses gemeinsamen deutsch-französischen Grabmals lässt doch eine gleichberechtigte Wertschätzung für die deutschen und französischen Krieger erkennen, die bei Gravelotte ihr Leben gelassen haben. Diese Wertschätzung war damals durchaus verbreitet und hatte auch den offiziellen Segen. Fontane, der ja alles andere als ein Franzosenhasser war,  zitiert in seinem Kriegsbericht  aus einem Brief des preußischen Königs an seine Frau am Tag nach der Schlacht:

‚Unsere Regimenter thaten Wunder der Tapferkeit gegen einen gleich braven Feind, der jeden Schritt vertheidigte und Offensivstöße unternahm.‘

Fontane unterstreicht das: „Die Worte eines Königs, der auch seinem Feinde Gerechtigkeit widerfahren lässt. Die französische Armee, was nicht oft genug gesagt werden kann, war glänzend. Nie hatte das Kaiserreich, weder das erste noch das zweite, etwas Besseres ins Feld gestellt. Der Feind unterlag einer Macht, die ihm an Zahl, an Rechtsbewußtsein, allerdings auch an Führung überlegen war. Die Armeen selbst waren ebenbürtig.“[15]

Die Gedenkhalle

1895 wurde auf dem Gelände ein 35 Meter hoher  Aussichts- und Gedenkturm mit Blick über das Schlachtfeld errichtet, dem eine symbolische Funktion des Wachens im Grenzbezirk zugeschrieben  wurde. [16]

Kaum 6 Jahre später wurde er allerdings wieder abgerissen, weil er der Artillerie der nunmehr deutschen Festung Metz im Wege stand.

Stattdessen wurde eine Gedenkhalle im damals beim Kaiser beliebten neoromanischen Stil errichtet, die an die Architektur eines Kreuzgangs und eines Campo Santo erinnert: Ein nach außen geschlossener, nach innen durch Arkaden offener viereckiger Umgang. Am 11. Mai 1905 weihte Kaiser Wilhelm II. höchstpersönlich die Anlage ein. Sie ist das wichtigste Denkmal des deutsch-französischen Krieges.[17]

Inschrift am Eingang:
Am 11. Mai 1905 wurde von Kaiser Wilhelm II, dem Stifter der Engelsfigur,
diese Gedenkhalle feierlich eingeweiht

Die wilhelminische Engelsfigur gibt es heute allerdings nicht mehr. Sie wurde nach 1918 durch eine Christus-Figur ersetzt.

Auf den  Wänden der Halle sind Plaketten befestigt, auf denen die deutschen  Einheiten, die an der Schlacht teilgenommen haben mit der Zahl ihrer Toten und Verwundeten angegeben sind.[18]  

Und es gibt auch eine  neuere Plakette, auf der die französischen Soldaten geehrt werden, die sich bis zum Tod für das Vaterland aufgeopfert haben.

Das Museum

Das Museum des deutsch- französischen Krieges 1870/1871 und der Annexionszeit wurde von dem Pariser Architekten Bruno Mader entworfen und  2014 eröffnet.  Der Stahl als hauptsächliches Baumaterial ist bewusst gewählt:  Es ist das Metall, aus dem auch die in der Schlacht verwendeten Säbel, Geschosse, Gewehre und Kanonen hergestellt wurden. Und die Patina entspricht der Zeit, die seitdem vergangen ist.[19]

Der große Baukörper bezieht sich auf die landwirtschaftlichen Hallen, die in dieser Gegend anzutreffen sind. Aber er ist stellenweise gewissermaßen wie mit Säbelhieben aufgerissen – auch dies eine Assoziation an die Schlacht: Also eine „sprechende Architektur, wie man sie –in noch gesteigerter Form- von Daniel Libeskind kennt. [20]

Das Museum entspricht natürlich den Erwartungen, die man üblicher Weise man an ein Kriegsmuseum stellt[21]: Es werden Uniformen und  Ausrüstungen –wie die hier abgebildeten Helme, darunter natürlich die unvermeidliche preußische  Pickelhaube gezeigt….

…. und natürlich auch Waffen, wie diese Kanone mit dem Wappen Napoleons III.

Das Besondere ist allerdings die konsequente deutsch-französische Perspektive. Für die dementsprechende ausgewogene Darstellung  bürgt allein schon der hochkarätig besetzte internationale wissenschaftliche Beirat mit französischer, deutscher und englischer Beteiligung.[22]  Bezeichnend ist in dieser Hinsicht auch die sprachliche Gestaltung der Informationstafeln:  Handelt es sich um den Krieg und seine Vorgeschichte, steht am Anfang der französische Text, gefolgt von der deutschen Version (und einer englischen Kurzfassung). Sobald es allerdings um die Zeit zwischen 1871 und 1918 geht, als das Elsass und das Département  Moselle als Reichsland Elsaß-Lothringen Teil des Deutschen Reiches waren, ist das umgekehrt: zunächst der deutsche, dann der französische Text. Und inhaltlich ausgewogen ist sowohl die Darstellung der Vorgeschichte, wo das Interesse beider Seiten an dem Krieg herausgestellt wird, als auch die der „Annexionszeit“: Da werden auch soziale Fortschritte wie die Einführung des Bismarckschen Versicherungssystems angesprochen, auf die die Bewohner des Reichslands nach 1918 nicht verzichten wollten; genauso wenig wie auf das im Reichskonkordat geregelte Verhältnis zum Vatikan, das bis heute noch eine im zentralisierten laizistischen Frankreich außergewöhnliche regionale Besonderheit darstellt.

Bei der Darstellung des Krieges sorgen besonders  die ausgestellten Gemälde für Anschaulichkeit. Unter der Überschrift Schrecken und Tod ist zum Beispiel das 1897 entstandene Gemälde Carl Röchlings  Schlacht von Gravelotte. Tod des Majors von Hadeln am 18. August 1870 ausgestellt. Hier ein Ausschnitt:

Der schon verletzte Major führt mit der Fahne in der Hand einen Trupp Soldaten des Rheinischen Infanterieregiments Nr.  69 gegen verschanzte Franzosen an. Wenige Augenblicke später wird er durch einen Schuss ins Herz getötet. Die Darstellung entspricht einerseits dem damals üblichen Heldenkult, andererseits wird aber auch in aller Deutlichkeit der Schrecken des Krieges gezeigt. Und –auch wenn es vom Maler wohl nicht beabsichtigt ist- es fällt doch ein Schatten auf den todesmutigen Angriff der preußischen Soldaten: Denn einen so frontalen Ansturm auf verschanzte Franzosen mit ihrer überlegenen Feuerkraft zu unternehmen, war eher selbstmörderisch als heroisch. Das hier angreifende Regiment verlor allein an diesem Tag 300 Mann, darunter zwei Drittel seiner Offiziere. [23]

Auch der französische Maler Georges Jeanniot stellt in seinem Gemälde „Ligne de feu, souvenir du 16 août 1870  die Schrecken de Krieges dar, die er auf dem Schlachtfeld von Gravelotte am eigenen Leib erfahren hatte.

Hatte die Historienmalerei bis dahin die Schlachten eher beschönigt, so hatten sich Rezonville, Mars-la-Tour und Gravelotte mit einem bis dahin unbekannten Ausmaß an  Opfern tief in das kollektive Gedächtnis Frankreichs und Deutschlands eingebrannt, und Maler machten es sich zur Aufgabe, die Brutalität das Kampfes wiederzugeben.

Unter der Überschrift „der allgegenwärtige Tod“ wird in dem Museum zum Beispiel das Gemälde von Auguste Lançon Tote in einer Reihe gezeigt. Hier ein Ausschnitt:

Dazu die beigefügte Erläuterung:  „Lançon hat die Katastrophe von Sedan erlebt und veröffentlicht Skizzen in der Wochenzeitung L’Illustration, für die er als Sonderkorrespondent arbeitet. Eine der Skizzen hat es Théophile Gautier besonders  angetan: ‚Am Boden liegen in einer Reihe sieben Tote in den seltsamen Posen des plötzlichen Todeskampfes. Im Hintergrund sind Gefährte zu sehen, die preußische Artilleristen angespannt und bestiegen haben. Diese Skizze zu überarbeiten und in ihrer rauen Wirklichkeit zu malen, ergäbe ein schönes Gemälde von erschreckender Neuartigkeit.‘ Als das Bild fertiggestellt war, schockierte es durch die realistische Wiedergabe der Toten, und der Staat erwarb es, um es verschwinden zu lassen.“

Für Schlachtenmaler besonders interessant waren natürlich Bilder vom Einsatz der Kavallerie, die auch im Museum ausgestellt sind. Hier zum Beispiel ein Ausschnitt aus Christian Sells Gemälde mit dem Titel: Der Todesritt der Brigade Bredow bei Mars-la-Tour, 16. August 1870.

Hier wird die Gewalt des Kampfgetümmels betont, aber es handelt  sich auch –wie der Titel des Bildes unmissverständlich klar macht-  um einen Abgesang auf die oft verherrlichten und jetzt zusehends überflüssig werdenden Reiter.

Theodor Fontane hat das am Beispiel einer französischen Attacke in der Schlacht von Wörth eindrucksvoll beschrieben:

„Es war ein großartiger Anblick, als die blanken Panzergeschwader zwischen den Waldpartien glänzend hervorbrachen; sie kamen wie ein Gewittersturm; die Erde dröhnte. Als sie bis auf 250 Schritt heran waren, rollten von drei Seiten her die Salven und wie über den Tisch gefächerte Karten sanken die vordersten Glieder Mann an Mann. An anderen Stellen lagen sie wie ein wirrer Knäuel von Mann und Ross. Gestürzte Reiter hier, ledige Pferde dort liefen über das Feld hin. Der Rest sprengte in wilder Flucht zurück. Zwei Regimenter auseinandergefegt wie Spreu.“[24]

Gravelotte war die letzte große Reiterschlacht Europas.[25]

Ein Höhepunkt der bildlichen Darstellungen des Krieges in dem Museum ist das Panorama von Rezonville von Edouard Detaille und Alphonse de Neuville dem Jahr 1883.  Das Medium des Panoramas, eines Rundgemäldes, war damals sehr beliebt, um große Ereignisse oder weiträumige Orte darzustellen und gewissermaßen wie im Film an sich vorbeiziehen zu lassen. Das Panorama von Rezonville war 120 Meter lang und 15 Meter hoch, ist aber nicht vollständig erhalten. In Gravelotte werden insgesamt 9 Ausschnitte präsentiert.[26]    

Als wir im August 2020 dort waren, war das Panorama leider nicht zugänglich, weil auf der gegenüberliegenden Seite des Raums gerade Teile eines weiteren Panoramas, nämlich das  der Schlacht von Champigny bei Paris (1871) restauriert wurden. Dieses Panorama wurde ebenfalls von Edouard Detaille und Alphonse de Neuville gemalt, ist aber auch nicht vollständig erhalten. Immerhin konnte das Museum kürzlich einige Teile aus einer Sammlung des Milliardärs Forbes erwerben, die dann zusammen mit dem Rezonville-Panorama zu sehen sein werden.

Präsentiert wurde das Panorama von Rezonville mit großem Erfolg im Panorama national in einer Seitenstraße der Avenue des Champs-Élysées in Paris. Diese Rotonde, eine von mehreren, die es damals in Paris gab, wurde 1882 eröffnet mit der Ausstellung des Panoramas der Schlacht von Champigny, gefolgt von dem Panorama von Rezonville.[27]

Es ist bemerkenswert, wie es den beiden Malern mit ihren Panoramen gelang, ein großes Publikum anzuziehen, obwohl die beiden Schlachten ja mit Niederlagen der französischen Armee endeten und obwohl den Besuchern mit großem Realismus die Grausamkeit des Krieges keineswegs erspart wird.[28]

Aber wir befinden uns in einer Zeit, in der in Frankreich der „Schmerz der Niederlage“ kultiviert wird, in der patriotische Skulpturen wie der Löwe von Belfort oder La Défense, die dem heutigen Hochhausviertel von Paris ihren Namen gegeben hat, entstanden,  und in der von Männern wie Paul Déroulède oder Maurice Barrès  der Geist der Revanche beschworen wurde. Dazu passte die „der Ehre des unglücklichen Muts“  französischer Soldaten gewidmete Militär-Malerei Edouard Detailles.[29]

Und dazu passte auch das  in Sèvres bei Paris aufgestellte Denkmal für Léon Gambetta, das  Auguste Bartholdi, der aus dem Elsass stammende Schöpfer des Löwen von Belfort (und der New Yorker Freiheitsstatue) geschaffen hat.[30] Modelle der  Sockelfiguren dieses monumentalen Denkmals sind im Museum zu sehen. Es handelt sich um Frauenfiguren, Allegorien des Elsass und Lothringens, jeweils begleitet von einem Kind,  das die Hoffnung auf die Rückkehr der verlorenen Provinzen verkörpert; getreu der berühmten Devise Gambettas:  „Toujours y penser, jamais en parler. “ („Immer daran denken, nie davon sprechen!

Hier –am Kopfschmuck zu erkennen- die elsässische Mutter mit ihrem Kind.

Zwei Gedichte: Freiligrath und Rimbaud

Wie sehr die blutigen Kämpfe in den Kämpfen um Gravelotte die Menschen in Deutschland und Frankreich bewegt haben, veranschaulichen zwei Gedichte, die in dem Museum vorgestellt werden: Ferdinand Freiligraths Die Trompete von Gravelotte und Arthur Rimbauds Der Schläfer im Tal (Le dormeur du val).

Bei der Trompete, auf die sich Freiligraths Gedicht bezieht, handelt es sich um die Signaltrompete des Halberstädter Kürassiers Binkebank. Sie wurde am 16. August 1870  bei einer Reiterattacke in der Nähe von Gravelotte, bei der fast die Hälfte der 800 Reiter starken Truppe starb oder verwundet wurde, durchschossen. Lange ausgestellt in der „Ruhmeshalle“ der Halberstädter Paulskirche, wurde sie zu einer „Gedächtnisikone“ des deutsch-französischen Krieges. Jetzt ist sie im Museum von Gravelotte ausgestellt, dem sie als Dauerleihgabe übergeben wurde.[31]

Die Trompete von Gravelotte

 Sie haben Tod und Verderben gespien:
 Wir haben es nicht gelitten.
 Zwei Kolonnen Fußvolk, zwei Batterien,
 Wir haben sie niedergeritten.

 Die Säbel geschwungen, die Zäume verhängt,
 Tief die Lanzen und hoch die Fahnen,
 So haben wir sie zusammengesprengt, –
 Kürassiere wir und Ulanen.

Doch ein Blutritt war es, ein Todesritt;
Wohl wichen sie unsern Hieben,
Doch von zwei Regimentern, was ritt und was stritt,
 Unser zweiter Mann ist geblieben.

 Die Brust durchschossen, die Stirn zerklafft,
 So lagen sie bleich auf dem Rasen,
 In der Kraft, in der Jugend dahingerafft, –
 Nun, Trompeter, zum Sammeln geblasen!

 Und er nahm die Trompet‘, und er hauchte hinein;
 Da, – die mutig mit schmetterndem Grimme
 Uns geführt in den herrlichen Kampf hinein,
 Der Trompete versagte die Stimme!

 Nur ein klanglos Wimmern, ein Schrei voll Schmerz,
 Entquoll dem metallenen Munde;
 Eine Kugel hatte durchlöchert ihr Erz, –
 Um die Toten klagte die wunde!

 Um die Tapfern, die Treuen, die Wacht am Rhein,
 Um die Brüder, die heut gefallen, –
 Um sie alle, es ging uns durch Mark und Bein,
 Erhub sie gebrochenes Lallen.

 Und nun kam die Nacht, und wir ritten hindann,
 Rundum die Wachtfeuer lohten;
 Die Rosse schnoben, der Regen rann –
 Und wir dachten der Toten, der Toten!

Es ist ein sehr martialisches Gedicht, das zwar die Opfer des „Todesritts“ beklagt, aber gleichwohl den herrlichen Kampf  der Tapfern und Treuen rühmt. Kein Wunder, dass das Gedicht fester Bestandteil der patriotischen Literatur des Kaiserreichs und von Schulbüchern wurde.

Dabei war Freiligrath alles andere als ein blindwütiger Franzosenhasser und wilhelminischer Hurra-Schreier; ganz im Gegenteil! Freiligrath gehörte zu den Wegbereitern der 48-er Revolution. 1846 veröffentlichte er revolutionäre Kampflieder in einer Sammlung mit dem bezeichnenden Titel Ça ira“  und wurde wegen seines politischen Engagements ins Exil getrieben.

Freiligrath ist aber, wie die ZEIT einmal schrieb,  nicht der einzige alte Achtundvierziger, der den Kriegsbeginn feiert.“ Viele Revolutionäre von damals hofften, dass nun endlich ihre alten patriotischen Forderungen nach Einheit, Recht und Freiheit erfüllt würden. Die Einheit wurde zwar erreicht, aber ganz anders, als er und seine Mitstreiter es sich vorgestellt hatten. So blieb ihm der nach 1871 einsetzende Einheitsrausch fremd. „Es falle ihm nicht ein, das Reich für das Höchste zu halten. Ernüchtert über die autoritäre Atmosphäre im neuen Deutschland, findet Freiligrath zu seinem Weltbürgertum zurück und zitiert mehr als einmal Heinrich Heine: Bedenk ich die Sache ganz genau, so brauchen wir gar keinen Kaiser.“  Und nach Kriegsende fordert er, die Menschlichkeit über den Patriotismus zu stellen, und er wirbt vehement für die Versöhnung mit dem französischen Volk.[32]

Wenn man all dies im Auge hat, wird man Freiligraths Gedicht über die Trompete von Gravelotte vielleicht mit etwas Nachsicht lesen.

Rimbauds Gedicht über den Schläfer im Tal bedarf solcher Nachsicht nicht. Es ist ein Meisterwerk, von dem gerade 16-jährigen Rimbaud unter dem Eindruck des deutsch-französischen Krieges geschrieben.  Hier die im Museum von Gravelotte präsentierte Nachdichtung Stefan Georges.

Rimbaud schildert in klassischer Sonett-Form eine als Paradies beschriebene Natur und darin einen schlafenden jungen Soldaten – erst in der letzten Zeile wird die erschreckende Wahrheit klar: Der Soldat ist tot, erschossen. Und wohl erst beim zweiten Lesen erkennt man die schon vorher vorhandenen Signale des Todes. Das ist nach dem Urteil Wolf Biermanns  „das Schlimme, das Schöne und Geniale an diesem Gedicht“.[33]

Ich möchte damit den Beitrag über Gravelotte  beenden: Es ist, das wurde hoffentlich deutlich, ein Ort, der –um eine Michelin’sche Kategorie zu verwenden-  in vielfacher Hinsicht einen Umweg lohnt! Es ist ein ganz außergewöhnlicher Erinnerungsort an den deutsch-französischen Krieg, der leider nicht der letzte zwischen den beiden Völkern bleiben sollte. Es ist ein Ort, an dem das hohe Gut der nach so viel Leid endlich gewonnenen Freundschaft zwischen Franzosen und Deutschen erfahrbar wird, die sich hier vor 150 Jahren so erbittert bekämpft haben.

Anmerkungen

[1] L’architecte, la cathédrale et son coq. Notre-Dame, La Renaissance. 1/5  Le Monde11. August 2020, S.16/17

[2] Friedrich Engels, Über den Krieg. Artikel aus The Pall Mall Gazette vom 20. August 1870

[3] Matthias Steinbach, Militärgeschichtiche Zeitschrift 1996. Karte aus: https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Battle_of_Gravelotte?uselang=de#/media/File:Karte_der_Schlacht_bei_Gravelotte.jpg

[4] Siehe: Michael Epkenhans,  Der Deutsch-Französische Krieg 1870/1871. Stuttgart: Reclam 2020, S. 64

Die nachfolgende Abbildung stammt von der Informationstafel des Friedhofs von Gravelotte

DerTagesbefehl Bazaines  (Ordre général. À l’armée du Rhin)  mit der Kapitulation der Rheinarmee: https://fr.wikisource.org/wiki/Ordre_g%C3%A9n%C3%A9ral._%C3%80_l%27arm%C3%A9e_du_Rhin

[5] C’est la bataille la plus meurtrière du XIXe siècle. https://www.la-croix.com/Culture/Actualite/ca-tombe-comme-a-Gravelotte-2013-08-27-1002880

[6]  Theodor Fontane, Der Krieg gegen Frankreich 1870/11871. Band 1 der Gesamtausgabe in drei Bänden: Der Krieg gegen das Kaiserreich. Bad Langensalza 2004. Nachdruck der Ausgabe von 1873. (Berlin: Verlag der Königlichen Geheimen Ober-Hofbuchdruckerei). Gewidmet Seiner Majestät dem Kaiser Wilhelm. S.328

Zu Fontane als Kriegsberichterstatter und seiner Gefangenschaft in Frankreich: Gabriele Radecke/Robert Rauh: Fontanes Kriegsgefangenschaft. Berlin: Be.bra Verlag 2020.

[7] Epkenhans, S. 69/70

[8] https://institut-iliade.com/ca-tombe-comme-a-gravelotte/ 

[9] Fontane a.a.O., Abschnitt: Das Todtenfeld vom 16. und 18. August, S. 358f

[10] Mathias Steinbach,  Abgrund Metz. Kriegserfahrung, Belagerungsalltag  und nationale Erziehung im Schatten einer Festung 1870/1871. Pariser Historische Studien herausgegeben vom Deutschen Historischen Institut Paris, Band 56. 2002, S. 54/55  Digitale Version: https://perspectivia.net//servlets/MCRFileNodeServlet/ploneimport_derivate_00010969/steinbach_metz.pdf

[11] Die Zerstörung von Denkmälern gibt es immer noch. Aber heutzutage geht es um das verwendete Metall, das  von Dieben heimlich erbeutet und zu Geld gemacht wird.  http://blogerslorrainsengages.unblog.fr/2015/04/22/pillage-de-monuments-de-la-guerre-de-1870-a-amanvillers-et-a-saint-ail/ 

[12] Eine fotografische Zusammenstellung der Grabmale gibt es auf: https://www.geneanet.org/connexion/?from=view_limit_redirect&url=https%3A//www.geneanet.org/cimetieres/view/8700232

[13] Mathias Steinbach,  Abgrund Metz. Abschnitt: Verwundete, Totengräber und Totenkult, S. 45ff Digitale Version: https://perspectivia.net//servlets/MCRFileNodeServlet/ploneimport_derivate_00010969/steinbach_metz.pdf

[14] Bild des ossuaire-Kreuzes: https://institut-iliade.com/ca-tombe-comme-a-gravelotte/ 

[15] Fontane, a.a.O., S. 340. Vorher nimmt er sogar den vollständigen Brief Wilhelms in seinen Kriegsbericht auf.  

Auch Friedrich Engels würdigt in seinem Pressebericht vom 20. August ähnlich wie Fontane  die französischen Truppen:  Dass sie (die französischen Truppen W.J.) nach viertägigem, fast ununterbrochenen Kampf unter den entmutigendsten Bedingungen, die es nur geben kann, am fünften Tag dem Angriff eines weitaus überlegenen Gegners neun Stunden lang Widerstand leisteten, stellt ihrem Mut und ihrer Entschlossenheit das denkbar beste Zeugnis aus. Niemals, selbst nicht in ihren glorreichsten Feldzügen, hat die französischen Armee mehr wahren Ruhm gewonnen als in ihrem unglücklichen Rückzug von Metz.“  http://www.mlwerke.de/me/me17/me17_056.htm

[16] Bild aus: https://oldthing.de/Gravelotte-Moselle-Aussichtsturm-Gravelotte-Arrond-de-Metz-Campagne-0024137265 s. auch Mathias Steinbach, Abgrund Metz, S. 55

[17] https://www.museumspass.com/de/museen/musee-departemental-de-la-guerre-de-1870-et-de-lannexion

Bilder aus:  http://www.denkmalprojekt.org/2019/gravelotte_gedenkhalle-70-71.html

[18] Alle Inschriften sind zusammengestellt in:  http://www.denkmalprojekt.org/2019/gravelotte_gedenkhalle-70-71.html

[19] http://www.brunomader.fr/projets_gravelotte_data.htm Dort auch die beiden Bilder des Museums

[20] https://www.lemoniteur.fr/photo/musee-de-la-guerre-de-1870-et-de-l-annexion-a-gravelotte-moselle-par-l-architecte-bruno-mader.1418094/l-evocation-de-la-guerre.1

[21] Ausstellungskatalog: Conseil Départemental de la Moselle (Hrsg.): Museum des Deutsch-Französischen Krieges von 1870/71 und der Annexionszeit, Gravelotte. Ars-sur-Moselle 01.01.2014. ISBN: 978-2-35475-093-0 

Neben dem Ausstellungskatalog siehe (in deutscher Sprache) den Überblick bei  https://hv-lebach.de/Dokumente/Kriege/Gravelotte_Museum_Generalrat-Moselle.pdf und die Rezension von Jens Späth in Clio-Online: http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/index.asp?id=235&view=pdf&pn=rezensionen&type=rezausstellungen   bzw. https://www.hsozkult.de/exhibitionreview/id/rezausstellungen-235

[22] https://centenaire.org/sites/default/files/event_file/dossier_de_presentation_gravelotte.pdf  S. 9/10

[23] https://www.dhm.de/lemo/bestand/objekt/gemaeldeausschnitt-schlacht-bei-gravelotte-1897.html

[24] Zit. bei Erpkenhans, Der Deutsch- Französische Krieg 1870-1871, S. 71

[25] https://educart.ca/fr/theme/resilience/#/transport-de-blesses/cartel

[26] https://archeographe.net/node/606 Im August 2019 gab es eine ARTE-Dokumentation zu den Kriegspanoramen – dem Panorama von Rezonville und dem Panorama der Schlacht von Sedan von Anton von Werner, das allerdings im Krieg vollständig zerstört wurde.

[27] Bild aus: https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k130688j.r=Panorama%20de%20Rezonville?rk=64378;0 https://fr.wikipedia.org/wiki/Rue_de_Berri

[28] Dieses Bild von Marc Heilig zeigt einen getöteten französischen Infanteristen und einen von Pferd gestürzten preußischen Ulanen. https://archeographe.net/node/606

[29] https://www.lemonde.fr/centenaire-14-18-decryptages/article/2014/04/08/1914-la-revanche-de-1870-pas-si-simple_4397706_4366930.html

[30] Zu Bartholdi siehe auch den Blog-Beitrag über die Freiheitsstatue: https://paris-blog.org/2017/02/23/die-freiheitsstatue-von-new-york-und-ihre-schwestern-in-paris-teil-2-die-vaeter-von-miss-liberty/ 

[31] https://www.volksstimme.de/nachrichten/lokal/halberstadt/1242414_Besonderer-Platz-fuer-alte-Trompete.html

[32] https://www.zeit.de/2010/24/Ferdinand-Freiligrath/seite-5

[33] https://www.zeit.de/1991/06/kriegshetze-friedenshetze/seite-8 und 9

[34] Neben dem Ausstellungskatalog siehe (in deutscher Sprache) den Überblick bei  https://hv-lebach.de/Dokumente/Kriege/Gravelotte_Museum_Generalrat-Moselle.pdf und die Rezension von Jens Späth in Clio-Online: http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/index.asp?id=235&view=pdf&pn=rezensionen&type=rezausstellungen   bzw. https://www.hsozkult.de/exhibitionreview/id/rezausstellungen-235

Weitere geplante Beiträge:

Die Bäderstadt Vichy:  Der Schatten „Vichys“ über der „Königin der Kurbäder“

Pierre Soulages in Rodez und Conques

Reims: Die „Königin der Kathedralen“ als Ort deutsch-französischer Feindschaft, Versöhnung und Freundschaft