„Der größte Teppich der Welt“: Die Prunkteppiche Ludwigs XIV. für die Grande Galerie des Louvre

Während der 54 Jahre, in denen Ludwig XIV. Frankreich allein regierte, demonstrierte er seine Herrlichkeit und Macht in prachtvollen Bauten und Gärten, in aufwändigen Festen und mit einem kostspieligen Hofstaat. Das Projekt, in dem dafür völlig ungeeigneten Park von Versailles die etwa 50 großen Fontänen mit über 1400 Düsen mit ständig sprudelndem Wasser zu versorgen, wurde auf diesem Blog schon ausführlich als  größenwahnsinnige Machtdemonstration dargestellt.[1] Weniger bekannt ist ein ebenfalls gigantisches Projekt: ein monumentaler Teppich, der die gesamte Grande Galerie, die den Louvre mit den Tuilerien verbindet, bedecken sollte – insgesamt eine Fläche von fast 4000 Quadratmetern. Tatsächlich wurde er hergestellt, aber nie dort ausgelegt. Und die Grande Galerie gibt es heute nicht mehr…[2]

                                                Die Grande Galerie auf dem Turgot-Plan von 1739[3]

1668 beauftragte Colbert, der Minister des Sonnenkönigs, dessen Hofmaler, Charles Le Brun, und die Pariser Teppich-Manufaktur de la Savonnerie, einen riesigen Teppich zu Ehren des Sonnenkönigs herzustellen. Es sollte der größte Teppich der Welt werden..[4] Damals, zu Beginn der Regierungszeit Ludwigs XIV., war der Louvre als offizielle Residenz des Königs ausersehen. Die Grande Galerie sollte zu einem zeremoniellen Korridor ausgebaut werden, den jeder ausländische Botschafter auf dem Weg zu dem geplanten Thronsaal und zum Sonnenkönig zu durchschreiten hatte – hinweg über eine Folge von 93 aneinandergefügten, 9 Meter breiten Teppichen: ein durchgehender Boden von etwa 440 Metern – sechsmal so lang wie der Spiegelsaal von Versailles.

Wer auf den Teppichen über diese geradezu endlose Galerie endlich den Thronsaal erreichte, sollte die eigene Begrenztheit und die Größe des Sonnenkönigs erlebt und den königlichen Glanz mit eigenen Augen gesehen haben. [5]

Dem entsprach die Ikonografie der Teppiche. Sie sollten das Ansehen und die Macht des Königreichs und seines Herrschers demonstrieren. Dafür dienten Herrschaftssymbole, wie sie hier auf dem ersten von ca 30 erstmalig im Grand Palais ausgerollten Teppichen zu sehen sind: Krone, die königliche Lilie und -natürlich- die Sonne.

Diese Herrschaftssymbole wiederholen sich in unterschiedlichen Variationen:

Der königliche Adler durfte natürlich auch nicht fehlen:

Hier mit Schwert und einem Rammbock mit Widderkopf, der auf die vielen von Ludwig XIV. eroberten befestigten Städte hinweist.

Über der Weltkugel die Krone der Bourbonen: Ludwig XIV. als Weltenherrscher

Sein Monogramm mit den beiden Ls.

Hier ein vierfach verschlungenes Monogramm, umgeben von Musikinstrumente: Auch die Musik stand im Dienste des Sonnenkönigs.

Und natürlich platzierte Le Brun den Kopf des Sonnengotts Apoll, seines göttlichen Pendants, in den Mittelpunkt mancher Teppiche. So entstand, wie die Kuratorin der Ausstellung erläuterte, der Beiname „Sonnenkönig“ nicht in Versailles, sondern schon mit diesen grandiosen Teppichen für die Grande Galerie.[6]

Die Sonne mit Ludwigs Devise: Nec pluribus impar (Auch mehreren nicht unterlegen): Auch mit mehreren Feinden kann es, so der Anspruch, der Sonnenkönig aufnehmen… © Mobilier national – Isabelle Bideau

Die große Bedeutung dieser Teppiche zeigt sich auch daran, dass mit den Entwürfen (den cartons) der bedeutendste französische Maler dieser Zeit, Charles Le Brun, beauftragt wurde. Le Bruns Karriere konnte glanzvoller nicht sein. Zwischen 1642 und 1644 wirkte er an der Ausstattung des Hôtel Lambert auf der Île Saint-Louis mit: Er schmückte die Galerie d’Hercule aus, Vorbild für den Spiegelsaal von Versailles. Von der wohlhabenden Pariser Goldschmiede-Gilde erhielt er den ehrenvollen Auftrag, zwei der jährlich für die Kathedrale von Notre-Dame gestifteten großen Gemälde zu schaffen, die Mays von 1647 und 1651. Und dann gehörte er zu dem großen Künstlerdreigestirn Le Vau, Le Nôtre, Le Brun, das ab 1658 Fouquets Schloss Vaux-le-Vicomte baute und ausstattete und das 1661 nach dem Sturz Fouquets von Ludwig XIV. übernommen wurde. Gefördert von Colbert, dessen Schloss in Sceaux  er auch ausgemalt hatte, wurde Le Brun 1662 in den Adelsstand erhoben und zum Premier Peintre du Roi, dem höchsten offiziellen Maleramt, ernannt.  Ein Jahr später erfolgte die Ernennung zum Direkter der Manufacture Royale des Tapisseries et Meubles de la Couronne, für die er zahlreiche Entwürfe machte und deren Ausführung er dann überwachte. 

Im Hof der Manufacture des Gobelins im 13. Arrondissement von Paris steht denn auch eine Statue Le Bruns.

1668 folgte dann der große Auftrag für den Entwurf der 92 Teppiche in der Grande Galerie. Hier der 5. Teppich der Serie, der heute zu den Ausstellungsstücken des Louvre gehört[7]:

In der Mitte des 8,9 x 4,9 m großen Teppichs befindet sich die in alle vier Himmelsrichtungen bekrönte Weltkugel, ein beliebtes Motiv

Darum herum hat Le Brund zweimal die Wappen Frankreichs gruppiert -hier abgebildet mit den königlichen Lilien-  und, nachfolgend abgebildet, zweimal die Wappen Navarras.

Der nördlich des Pyrenäenkamms liegende Teil Navarras war im 16. Jahrhundert ein eigenständiges Königreich. Unter Heinrich IV. kam es dann zur Personalunion von Navarra und Frankreich, und 1620 wurden beide Königreiche vereinigt.

An den Außenseiten zwei ovale Medaillons mit reliefartigen allegorischen Darstellungen: Auf der einen Seite die Verkörperung des Sieges, auf der anderen Seite die des Ruhms, die mit ausgebreiteten Flügeln und vollen Backen die Glorie des Sonnenkönigs gleich mit zwei Trompeten in die Welt schmettert.

Und alles wird umspielt von kunstvollen Arabesken.

Le Bruns Entwurf gefiel den Auftraggebern offensichtlich so gut, dass gleich zwei Teppiche mit diesem Muster hergestellt wurden. Und es kann wohl vermutet werden, dass einer davon zu den 13 Teppichen Le Bruns gehörte, mit denen 1919 der Spiegelsaal von Versailles anlässlich der Unterzeichnung des den Ersten Weltkrieg beendenden „Friedensvertrags“ ausgelegt wurde[8]….

Dass Colbert bereit war, 20 Jahre lang enorme Summen für die Herstellung der Teppiche zur Verfügung zu stellen, hat wohl mehrere Gründe: Die schon unter Heinrich IV. initiierte Herstellung von Knüpfteppichen nach orientalischem Muster (la technique du point noué) sollte so weit perfektioniert werden, dass Frankreich im Sinne des Merkantilismus nicht mehr auf kostspielige Importe angewiesen war. Und die geplante Auslegung der Teppiche in der Grand Galerie sollte ausländischen Besuchern nicht nur den Glanz des Sonnenkönigs, sondern auch die Qualität der französischen Teppichproduktion veranschaulichen. Es kann auch davon ausgegangen werden, dass Colbert, der die enormen Kosten der Verlegung der Residenz nach Versailles scheute, durch die luxuriöse Ausstattung der Grande Galerie den König motivieren wollte, seine Residenz im Louvre nicht aufzugeben.[9] Und nicht zuletzt diente die Luxusindustrie auch der Schaffung von Arbeitsplätzen: Die Teppiche wurden zwar nicht für das Volk, aber immerhin vom Volk hergestellt….

Für den textilen Großauftrag reichte die unter Heinrich IV. im Louvre eingerichtete Werkstatt Pierre Duponts nicht aus. Die Herstellung dieser textilen Meisterwerke verlangte technische und organisatorische Lösungen, die es in dieser Form in Frankreich noch nicht gab. Den Auftrag für die Teppiche der Grande Galerie wurde deshalb an die Manufacture de la Savonnerie in Paris vergeben, benannt nach einer früheren Seifenfabrik am Ort des heutigen Palais de Tokyo. Diese Seifenfabrik wurde von Marie de Médicis zu einem Waisenhaus gemacht. Die billige Arbeitskraft der Waisenkinder zog dann zwei Tuchfabrikanten an, die 1931 ihre Manufaktur dorthin verlegten. Für die Tepichproduktion wurden dann eigens große Werkstätten eingerichtet und Webstühle von bisher unbekanntem Ausmaß gebaut. Verwendet wurde Wolle mit feinen Knüpftechniken [10] und eine breite Farbenpalette. Da war große handwerkliche und auch künstlerische Kompetenz gefragt – man denke nur an die Übertragung der Entwürfe Le Bruns auf die vielfach größeren Teppichformate…

Darstellung der Teppichherstellung und der Werkzeuge der manufacture de la Savonnerie aus der Enzyklopädie von Diderot und Alembert (1771)

Für den auf dem Höhepunkt seiner Schaffenskraft und seines Ruhms stehenden Le Brun war der Auftrag ebenfalls eine Herausforderung: Es ging ja darum 92 Teppiche zu entwerfen, die einerseits miteinander harmonieren mussten, andererseits aber auch immer Neues, Überraschendes, Anziehendes anbieten mussten.  Natürlich konnte sich der premier peintre du roi  Le Brun da nicht mit einer Ansammlung von Herrschaftssymbolen begnügen. Der große Auftrag gab ihm Gelegenheit, sein Können und den Reichtum seiner Ideen zu präsentieren und damit Werbung für das „fabriqué en France“ zu betreiben. Die Teppiche zeichnen sich also durch eine Fülle von Formen, Farben und Motiven aus. So gibt es auch schöne Medaillons mit Landschaftsdarstellungen…

Hier wird das Medaillon von zwei Greifen, mythischen Mischwesen, gehalten. © Mobilier national – Isabelle Bideau

…. Sphingen….

…. phantastische Köpfe, im Stil der in der Architektur höchst beliebten Mascarons, wie man sie etwa vom Pont Neuf und den Fassaden der Pariser Stadtpaläste kennt.

Es gibt auch viele allegorische Darstellungen:

Diese Allegorie der Autorität entspricht genau der einflussreichen Iconologie des Cesare Ripa, der 1593 eine detaillierte Beschreibung allegorischer Darstellung vorlegte[11]: Eine Frau mit einem Zepter in der einen und einem Schlüssel in der anderen Hand. An ihrer Seite ein Buch und Trophäen. Der Teppich mit dieser Darstellung, der 70. der für die Grande Galerie vorgesehenen Teppiche, lag übrigens von 1962-1978 und von 1986 bis 2008 im Büro des französischen Staatspräsidenten im Élysée-Palast.

Es gibt auch einen Teppich mit allegorischen Darstellungen des Friedens: Eine weibliche Figur zerbricht die Waffen, eine andere repräsentiert den mit dem Frieden einhergehenden Wohlstand.

 Umgeben sind sie mit dekorativen Elementen aus Olivenzweigen, Symbolen des Friedens.

Für das Thema des Wohlstandes, des Überflusses, steht auch die Allegorie der Abondance mit ihrem Füllhorn.

Abondance, Teppich Nummer 56

Mit der Realität der Herrschaft Ludwigs XIV. haben die Darstellungen von Frieden von Wohlstand nur sehr bedingt zu tun. Denn Ruhm erlangte man ja in der absolutistischen Herrscher-Ideologie Ludwigs vor allem durch (siegreiche) Kriege. Und so waren denn auch in den 55 Jahren der Herrschaft des Sonnenkönigs Friedensjahre eher eine Ausnahme. Aber diese ständigen Kriege zerrütteten den französischen Staatshaushalt massiv und nachhaltig.  Die Saat der Revolution wurde in der Zeit des Sonnenkönigs gelegt. Und angesichts der Lebenswirklichkeit weiter Teile der französischen Bevölkerung waren die immensen Kosten der Teppiche und ihre Motive ein Hohn. Aber Le Bruns Aufgabe war ja, den Sonnenkönig zu verherrlichen, und dazu gehörten natürlich auch die wirklichkeitsfremden Allegorien des Überflusses und des Friedens.

Meist sind es Frauen, die die Allegorien verkörpern. Es können aber auch Tiere sein. Hier zum Beispiel Reiher und – geduckt unter ihm- Hase als Allegorien der Wachsamkeit (vigilance):

Wie an seiner Beinhaltung erkennbar, schläft zwar der Reiher, aber die durch die Farbe Rot hervorgehobenen Augen sind geöffnet, ebenso beim Hasen unter ihm: Wachsam nach allen Seiten…

Auch der kämpferische Hase steht für die Wachsamkeit.

Es gibt noch viele weitere Tierdarstellungen auf den Teppichen; zum Teil ganz entzückende, ob allegorisch oder einfach nur dekorativ…

Ein Elefant durfte natürlich nicht fehlen, galt er doch als Symbol königlicher Macht und Weisheit. Zu den besonderen Attraktionen der Menagerie Ludwigs XIV. im Park von Versailles gehörte ja auch ein vom portugiesischen König geschenkter Elefant, der Elefant von Versailles, der auch ein beliebtes Modell für die königlichen Maler war.

Die verbreitetsten dekorativen Elemente der Teppiche sind Blumen und Früchte.

Das konnten sogar auch eher bescheidene Blumen sein, vor allem aber natürlich Rosen.

Die prachtvollen Früchtekörbe werden den Sonnenkönig besonders erfreut haben: Der potager du roi, der königliche Obst-und Gemüsegarten am Rand des Parks von Versailles war ein Lieblingsort des Königs und La Quintinie, der oberste königliche Nutzgärtner,  ein besonders geschätzter und  geehrter Vertrauter.

Aber Blumen und Früchte sind nicht nur dekorativ: Sie kommen ja auch aus dem Füllhorn der Abondance: Wer über den Teppich der Grande Galerie schreitet, soll sehen, dass er sich in einem Land des Wohlstands und des Glücks befindet.

Ludwig XIV. war das allerdings nicht genug. Der Sonnenkönig wollte mit seinem größenwahnsinnigen Versailles-Projekt alles bisher Dagewesene in den Schatten stellen. In Versailles allerdings wurden die Teppiche für die Grande Galerie nicht mehr gebraucht. Einige wurden als Staatsgeschenke verwendet, 51 während der Französischen Revolution verkauft, manche wegen ihrer royalen Hoheitssymbole von fanatischen Revolutionären zerstückelt. Napoleon kaufte zwar manche wieder zurück, aber viele gingen in dieser Zeit verloren.  Heute sind die noch bekannten Teppiche der Grande Galerie verstreut, in öffentlichen und privaten Sammlungen in Frankreich, Italien, der Schweiz, Dänemarks, Großbritanniens und den Vereinigten Staaten.

Zwei identische Teppiche. Der eine, 1668-1677 gefertigt, der andere 1688. Der zweite war als Staatsgeschenk bestimmt, blieb dann aber doch im Besitz des französischen Staates.[12]

Für die noch im Besitz des französischen Staates befindlichen Teppiche ist das Mobilier national zuständig, das ehemalige Möbellager des Hofes, das 1663 von Louis XIV. und Colbert gegründet wurde. Es kümmert sich heute um die Einrichtung der offiziellen Regierungspaläste der Republik, wie den Palais de l‘Élysée oder die Ministerien. So wurden und werden denn auch die Teppiche gelegentlich für offizielle Zwecke verwendet: Zum Beispiel wurde manchen Staatsgästen nicht der übliche einfache rote Teppich ausgerollt, sondern eben Teppiche Le Bruns. Nelson Mandela wurde 1996 bei seinem Empfang auf dem Flughafen Orly diese Ehre zuteil. Die präsidialen Räume im  Élysée-Palast waren zeitweise auch mit Le Brun-Teppichen ausgelegt und auch das Pariser Rathaus war dafür würdig genug. Manchmal wurden sie auch bei feierlichen Anlässen verwendet – so bei der Krönung Karls X. 1825 in der Kathedrale von Reims.

Anfang Februar 2026 waren ca 30 dem Mobiliar national anvertraute Teppiche gemeinsam im Grand Palais ausgestellt: Eine Weltpremiere. Aber nur eine einzige Woche lang; aus Gründen der Konservierung der empfindlichen Stücke, vor allem aber wohl wegen des prall gefüllten Kalenders des Grand Palais.

Wir waren sehr froh, diese einmalige Gelegenheit nutzen zu können und sind froh, jetzt Leserinnen und Lesern des Blogs einen Eindruck von der eindrucksvollen Präsentation zu vermitteln.


Anmerkungen

[1] Lesezeit 13 Minuten

https://paris-blog.org/2017/09/01/die-fontaenen-von-versailles-1-die-feier-des-sonnenkoenigs/

https://paris-blog.org/2019/04/01/die-fontaenen-von-versailles-2-ausdruck-absolutistischen-groessenwahns/

https://paris-blog.org/2020/05/19/der-canal-louis-xiv-und-das-aquaedukt-von-maintenon-die-fontaenen-von-versailles-teil-3/

[2] Im Einleitungsteil des Beitrags beziehe ich mich vor allem auf:  Sonja Siegenthaler, Ein gigantischer, nie ausgelegter Teppich des Sonnenkönigs wird im Grand Palais gezeigt. Kultur 04.02.2026  https://bellevue.nzz.ch/reisen-entdecken/kultur/grand-palais-zeigt-den-nie-ausgelegten-teppich-ludwigs-xiv-ld.1923464

[3] Alle Bilder des Beitrags, wenn nicht anders angegeben, von Frauke und Wolf Jöckel

[4] „Le plus grand tapis du monde“, wie die Ausstellungsmacher stolz verkünden. So auf einer Informationstafel am Anfang der Ausstellung. Siehe auch: https://www.rtbf.be/article/a-paris-les-exceptionnelles-tapisseries-du-roi-soleil-s-exposent-pour-la-premiere-fois-au-grand-palais-11673174

Ein Überblick über alle ausgestellten Teppiche bei: https://fr.wikipedia.org/wiki/Tapis_de_la_galerie_d%E2%80%99Apollon_et_de_la_grande_galerie_du_Louvre

[5] « L’idée était que les ambassadeurs qui visitaient Louis XIV puissent marcher pendant 442 m sur des tapis très forts en symbolique jusqu’au trône du roi, et se disent qu’il est le plus puissant monarque du monde », explique Emmanuelle Federspiel, conservatrice et co-commissaire de l’exposition. https://www.leparisien.fr/culture-loisirs/expositions/reunis-pour-la-premiere-fois-au-grand-palais-les-tapis-du-roi-soleil-brillent-enfin-plus-de-350-ans-apres-

[6] „C’est d’ailleurs de ce programme artistique que naît le surnom du Roi-Soleil,  au Louvre, et non pas à Versailles“ (Emmanuelle Federspiel, conservatrice et co-commissaire de l’exposition). https://www.leparisien.fr/culture-loisirs/expositions/reunis-pour-la-premiere-fois-au-grand-palais-les-tapis-du-roi-soleil-brillent-enfin-plus-de-350-ans-apres-01-02-2026

[7] Tapis de la Grande Galerie aux armes de France et de Navarre avec un globe au centre – Louvre site des collections  Siehe auch: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Tapis_de_Savonnerie_Louis_XIV_apres_Charles_Le_Brun_pour_la_Grande_Galerie_du_Louvre.jpg und

Le Trésor retrouvé du Roi-Soleil | Grand Palais RMN | Espace Presse

[8] Nachfolgendes Bild: Gemälde von Herbert Arnould Olivier aus: Tapis de la galerie d’Apollon et de la grande galerie du Louvre — Wikipédia

[9] So eine Informationstafel der Ausstellung

[10] Im Ausstellungsbericht des Le Parisien ist von 16 000 Knoten pro Quadratzentimeter die Rede. Das wären pro Quadratmeter 16 000 000 Knoten. Besonders feine persische Seidenteppiche haben allerdings „nur“ 600 000 Knoten pro Quadratmeterhttps://www.leparisien.fr/culture-loisirs/expositions/reunis-pour-la-premiere-fois-au-grand-palais-les-tapis-du-roi-soleil-brillent-enfin-plus-de-350-ans-apres-01-02-2026-TDZIKLJ6RVCTVPPLYXWCXXSPTM.php  und https://www.kibek.de/lexikon/knuepfdichte/

Die Manufacture de la savonnerie gibt es auch heute noch, allerdings in Lodève (Herault): https://www.herault-tourisme.com/fr/fiche/patrimoine-culturel/manufacture-nationale-de-la-savonnerie-atelier-de-lodeve-lodeve_TFOPCULAR034FS00026/

[11] Siehe dazu: Alice Thaler,  Die Signatur der Iconologia des Cesare Ripa : Fragmentierung, Sampling und Ambivalenz : eine hermeneutische Studie. Basel 2018

[12] Bild aus: Tapis de la galerie d’Apollon et de la grande galerie du Louvre — Wikipédia

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