Derzeit ist im Frankfurter Städel Museum eine Ausstellung über „Monets Küste. Die Entdeckung von Étretat“ zu sehen und zu genießen.
In der Ausstellung wird nicht nur die Faszination deutlich, die Étretat auf viele Maler wie Claude Monet, Gustave Courbet und Henri Matisse ausgeübt hat, sondern es werden auch die aktuellen Probleme von „Monets Küste“ angesprochen: Ihre zunehmende gefährliche Erosion und ein überbordender Tourismus, der den vielbeschworenen Venedigs noch übertrifft: Auf gut 1000 Einwohner des Ortes kommen im Jahr 1,5 Millionen Besucher!
Wir haben Étretat Anfang der 2000-er Jahre entdeckt und waren dann mehrmals für einige Tage dort. Anlässlich der derzeitigen Ausstellung haben wir uns die damals aufgenommenen Fotos noch einmal angesehen, die die Faszination Étretats deutlich machen, die auch wir empfunden haben. Den heutzutage viel thematisierte overtourism, unter dem der Ort leidet, haben wir bei diesen Besuchen nicht gesehen, zumal wir ja auch immer außerhalb der touristischen Spitzentermine dort waren. Hinweise auf die im wahrsten Sinne des Wortes: Brüchigkeit der Naturschönheiten gab es zwar schon, aber man konnte sich noch mit großer Freiheit auf und unter den Klippen bewegen. Insofern haben wir die damals aufgenommenen Fotos jetzt wieder mit einiger Nostalgie betrachtet. Hier eine kleine Auswahl:
(Alle Fotos von Frauke und Wolf Jöckel, alle ohne Fotobearbeitung).































Tolle Fotos, vielen Dank.
Nächste Woche besuche ich die Ausstellung im Städel.
Liebe Grüße
Gudrun Kraus
ich bin eine Freundin von Gisela Steinberg
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