Street Art in Paris ( 5 ): Gare du Nord, Quai 36

Im letzten Beitrag (1. Mai 2020) habe ich einen virtuellen Spaziergang durch die Ausstellung des Malers und Bildhauers Otto Freundlich im Museum Montmartre angeboten, die derzeit aufgrund der virusbedingten Sicherheitsmaßnahmen  nicht zugänglich ist:

https://paris-blog.org/2020/04/01/der-maler-und-bildhauer-otto-freundlich-ein-deutsch-franzoesisches-kuenstlerschicksal-eine-ausstellung-im-museum-montmartre/

Im nachfolgenden Beitrag wird eine Ausstellung vorgestellt, die ebenfalls derzeit nicht oder nur in Ausnahmefällen zugänglich ist: nämlich die Street-Art-Galerie am Bahnsteig 36 des Pariser Nordbahnhofs. 22 internationale Street-Art-Künstler haben dort 2015 eine triste Bahnhofswand mit ihren Werken geschmückt: Eine Ausstellung der besonderen Art, die anzusehen sich lohnt. Übrigens auch deshalb, weil es dort  erstaunlicher Weise  einen Bezug zur aktuellen Corona-Virus-Krise gibt….

Der Pariser Gare du Nord ist einer der sechs noch betriebenen Kopfbahnhöfe von Paris  (neben Est, Montparnasse, St. Lazare, Austerlitz und Lyon), dazu der meistfrequentierte Bahnhof Europas und –jedenfalls in seinen historischen Elementen- ein außerordentlich schönes Gebäude aus den 1860-er Jahren. Der Entwurf stammt  immerhin von dem in Köln geborenen Architekten Jacques Ignace Hittorff (Jakob Ignaz Hittorf), der in Paris so bedeutende Aufträge erhielt wie die Neugestaltung der Place de la Concorde oder die einheitliche Randbebauung der Place de l’Étoile.

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In den letzten Jahren stand der Pariser Nordbahnhof aus mehreren Gründen im Zentrum der medialen Aufmerksamkeit.

  1. Da gab es den Film „Der Klavierspieler vom Gare du Nord“, ein modernes Märchen über den Aufstieg eines Jungen aus der banlieue zum gefeierten Pianisten. Entdeckt wird er, als er auf einem im Bahnhof zur allgemeinen Nutzung aufgestellten Klavier Bach spielt. Allerdings sind, wie ich meine, die Bahnhofsszenen des Films gar nicht im Gare du Nord gedreht. Denn so modern, wie der Bahnhof des Films aussieht, ist der Gare du Nord in Wirklichkeit nicht. Aber dieser Bahnhof passte natürlich gut zum Film: Er ist ja die Drehscheibe für die Menschen aus den banlieues, aus denen der junge Klavierspieler kommt. Und dann hat der Bahnhof auch noch eine cineastische Reputation: nämlich durch den Film „L’homme blessé“ (dt. Version: Der verführte Mann) von Patrice Chéreau, in dem das Gewusel an der Gare du Nord zur Bühne eines existenzialistischen Spiels um Begehren und Betrügen, Selbstgenuss und Selbstaufgabe überhöht wird. [1]
  1. Der 150 Jahre alte Gare du Nord ist der meistfrequentierte Bahnhof Europas und er platzt aus allen Nähten. Dass da Handlungsbedarf ist, steht außer Zweifel, zumal die olympischen Spiele in Paris 2024  bevorstehen und der Gare du Nord eine zentrale Bedeutung für den öffentlichen Nahverkehr  zu den Sportstätten und das olympischen Dorf im nördlichen Umland von Paris haben wird.  Bis  2024 soll also nicht nur Notre Dame wieder aus Ruinen auferstanden sein, sondern der Gare du Nord den Anforderungen der neuen Zeit entsprechen.  Das „wie“  der Umgestaltung ist allerdings völlig umstritten. Die SNCF hat einen Plan vorgelegt, der eine massive Erweiterung der Verkaufsflächen vorsieht, so dass die hochverschuldete Bahn keinen Cent für den Umbau bezahlen müsste. Namhafte Städteplaner und die Stadt Paris sehen das allerdings sehr kritisch und befürchten eine Verschlechterung  für die Reisenden. Das sei dann nicht mehr in erster Linie ein Bahnhof, sondern ein Einkaufszentrum mit Bahn-Anhang.[2] Ausgang offen…
  1. Im Wahlkampf  für die Kommunalwahlen/die Wahl einer neuen Bürgermeisterin von Paris (Es sind drei Frauen, die die meisten Chancen haben)  hat zu Beginn des Jahres 2020  der Gare du Nord auch eine große Rolle gespielt: Einer der Kandidaten schlug nämlich vor, den internationalen Verkehr aus dem Gare du Nord ins Umland zu verlegen und so den Bahnhof zu entlasten. Das war ein Schachzug im „Krieg der Bahnhöfe“ zwischen zwei rivalisierenden Kandidaten, die beide Macrons Partei La République en Marche (LREM) angehören: Dem „Dissidenten“  Cédric Villani und dem „offiziellen“ Kandidaten  Benjamin Griveau, der dann allerdings auf unrühmliche Weise aus dem Rennen ausgeschieden ist.[3] Griveau schlug  nämlich die Verlegung des gesamten Gare de l’Est vor, um Platz für einen Central Park nach New Yorker Vorbild zu schaffen; ein Plan, der dann allerdings von seiner kurzfristig eingesprungenen Nachfolgerin umgehend eingezogen wurde…

Wie genau der Gare du Nord in Zukunft aussehen wird, ist also ungewiss. Und ungewiss ist damit auch die Zukunft des Quai 36.  Dieser Bahnsteig ist sicherlich etwas ganz Außergewöhnliches, das erhalten zu werden verdient. Er gehört zu einem Projekt aus dem Jahr 2015, als 22 internationale Street-Art-Künstler eingeladen wurden, den mehr als 750 000 Reisenden, die den Bahnhof täglich nutzen, eine poetische und unerwartete Sicht auf diesen Ort anzubieten.[4] 55 Tage lang arbeiteten die Künstler im und am Bahnhof und brachten dort ihre Fresken, Collagen und Pochoirs an.

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Es gibt im Bahnhof noch einige wenige Reste der damaligen Aktion- zum Beispiel am Beginn des Ganges, der vom Bahnhof zur Metro Nummer 2 führt:

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Aber vor allem ist es der  Bahnsteig 36, der  von der damaligen Aktion geblieben ist. Da es sich um einen Endbahnsteig handelt, wurde die ganze anliegende Wand als Galerie der Street Art genutzt.[5]

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Natürlich war das auch eine publicity-Aktion der SNCF, die damit ihre Modernität demonstrieren wollte und sich großspurig als „revelateur de cultures“ anpries. Aber damit muss öffentlich geförderte Kunst leben – auch wenn eine solche Funktionalisierung  gerade bei Street-Art-Künstlern  problematisch erscheinen mag. Aber diejenigen, die da eingeladen waren, sind  international bekannt und werden auch entsprechend vermarktet.   Ein schaler Beigeschmack bleibt aber aus einem anderen Grund: Ein Jahr nach der Q-36 Aktion wurde nämlich der Pariser Street-Art-Künstler Thomas Vuille, immerhin auch ein renommierter Vertreter seiner Zunft, zu einer Geldstrafe von 500 Euro wegen Sachbeschädigung verurteilt, „pour délit de dégradation d’un bien appartenant à autrui“.  Grund: er hatte eine Rohbau- Mauer (!) des Gare du Nord, die eine Metallverblendung erhalten sollte, zwischenzeitlich mit seinem  munteren gelben Kater verziert.  Für die staatliche SNCF war das der  Anlass für eine Anzeige und für den Staatsanwalt schwerwiegend genug, für Thomas Vuille, der  ja immerhin Wiederholungstäter sei, 3 Monate Gefängnis ohne Bewährung zu fordern, was erhebliches Aufsehen erregte. Letztendlich kam Thomas Vuille dann mit der Geldstrafe davon. Aber der Vorwurf der Beschädigung blieb an ihm hängen.[6]

Da wird also auf der einen Seite mit großem Aufwand und politischer Prominenz die Öffnung des Bahnhofs für die Street-Art zelebriert, und fast gleichzeitig wird ein Street-Artist für seinen grinsenden Kater an einer Rohbau-Mauer des Bahnhofs vor den Kadi gezerrt…  Peinlich. Aber die Street-Art-Gallery am Quai 36 kann man sich- wenn denn mal das aktuelle confinement zu Ende ist-  noch ansehen- es kostet nur ein Métro-Ticket oder,  wenn man den Bahnhof zum Umsteigen nutzt, noch nicht einmal das.

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Dies war das Plakat vor dem Nebeneingang zum Gare du Nord, das vom Juni bis zum Oktober 2015 auf die Aktion aufmerksam machte. Entworfen wurde es von Sylvain Perier („Künstlername SP 38), einem 1960 in der Normandie geborenen Künstler der Street-Art, der seit 1995 in Berlin lebt und arbeitet.[7]

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SP 38 hat auch an der Galerie des  Quai 36  mitgearbeitet.

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Im Folgenden werden einige Arbeiten der Galerie Q 36 vorgestellt:

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Hier am Bahnsteigende eine Übersicht über alle Beteiligten und ihre Arbeiten

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Jerôme Mesnager

Jerôme Mesnager ist mit seinen weißen Männern einer der in Paris sehr präsenten Street-Art-Künstler.[8] Und er hat auch seinen Beitrag zu der Galerie Quai 36 geleistet: Nach seinen eigenen Worten eine Hommage an Fritz Lang für Metropolis und an Charlie Chaplin für moderne Zeiten.[9]

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Solenn Larnicol

Solenn Larnicol (Solylaisse) hat gerade auch in „unserem“ 11. Arrondissement ihre phantasievollen Spuren hinterlassen.[10] Am Quai 36 kann man ihre Paradiesvögel bewundern.

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Jana und Js

Auch Jana und Js sind Pariser Freunden der Street-Art gut bekannt- vor allem wegen ihrer großen Wandbilder im 13. Arrondissement der Stadt.[11]

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Typisch für Jana und Js sind die bienenwabenartigen Häuserfassaden –

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… da kann man an Wohnblocks im Pariser banlieue denken und an die Fotografien von Andreas Gursky.

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Pioc ppc

Der Wolfskopf ist ein besonders beliebtes Motiv von Pioc ppc . Schön, dass er auch in Q 36 vertreten ist.[12]

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Fafi

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Fafis  blonde Modepüppchen mit den roten Herzchen auf den Bäckchen, die Fafinettes, finde ich nicht sehr attraktiv. Aber als Teil der großen Q 36-Galerie kann man sie ertragen.[13]

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Gregos/Gregory

Gregos stammt aus einer nördlichen Vorstadt von Paris. Nach verschiedenen Auslandsaufenthalten lebt er seit 2006 in Montmartre. Sein Markenzeichen sind die Selbstportraits, von denen es inzwischen mehr als 1000, vor allem in Paris gibt. [14] Zunächst waren das Masken mit ausgestreckter Zunge – so wie er als kleiner Junge immer seine Zunge herausstreckte, wenn er fotografiert werden sollte. Inzwischen gibt es zahlreiche Varianten, die verschiedene Gemütszustände aufweisen. Am Quai 36 des Gare du Nord kann man eine ganze Serie der Selbstportraits betrachten.

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Phil Ramuz (Philippe Ramuz)

Phil Ramuz hat die Galerie mit  zwei der für ihn typischen schrägen Portraits bereichert.[15]

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Louis Masai

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Louis Masai ist ein englischer Street-Art- Künstler und ein Öko-Aktivist. Eines seiner bevorzugten Motive ist die vom Klimawandel bedrohte Unterwasserwelt mit ihren formenreichen und bunten Korallen.[16]   Dazu passt auch die bedrohte Biene am Quai 36.

BTOY

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Hinter dem Kürzel BTOY verbirgt sich eine Street-Art-Künstlerin aus Barcelona. Sie ist bekannt für ihre Frauenportraits – eines davon findet sich hier.[17]

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Der international anerkannte Streetartist Artiste Ouvrier gilt als einer der talentiertesten Schablonenkünstler seiner Generation. Der Stil des 1972 als Pierre-Benoit Dumont in Paris geborenen Malers zeichnet sich durch ein hohes Maß an Details und lebendigen Farben aus. Artiste Ouvrier unterrichtete eine Reihe junger Künstler in seiner Technik. Einige von ihnen sind inzwischen weltweit anerkannt, wie JANA & JS, mit denen zusammen er auch am Quai 36 gearbeitet hat.[18]

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Weitere Bilder vom Quai 36:

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Und hier und abschließend nun der anfangs angekündigte Bezug zur aktuellen Krise:

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Was ist das denn anderes als ein  Coronavirus?  Den gab es ja immerhin schon 2015, als diese Ausstellung entstand. Jetzt treibt er in einer neuen Variante sein weltweites Unwesen. Hier ist er wie eine bedrohliche Waffe dargestellt. Eine grausame Aktualität, die sich der Street-Art-Künstler manPvJ sicherlich kaum vorgestellt hat, als er dieses Bild auf die Wand von Bahnstein 36 malte bzw. sprühte…

Anmerkungen:

[1] https://www.welt.de/kultur/article195659693/Der-Klavierspieler-vom-Gare-du-Nord-Wer-Klassik-hoert-gehoert-einfach-dazu.html

[2] Siehe die Stellungnahmen eines Kollektivs von Städteplanern und Architekten (u.a. Jean Nouvel): Le projet de transformation de la gare du Nord ist inacceptable. Le Monde 3.9.2019. https://www.lemonde.fr/idees/article/2019/09/03/le-projet-de-transformation-de-la-gare-du-nord-est-inacceptable_5505639_3232.html  und La gare du Nord mérite le meilleur. Le Monde 17..10.2019 https://www.lemonde.fr/idees/article/2019/10/17/la-gare-du-nord-merite-le-meilleur-mais-ou-est-le-meilleur_6015833_3232.html

[3] Siehe: https://www.nouvelobs.com/elections-municipales-2020/20200126.OBS23957/griveaux-veut-deplacer-la-gare-de-l-est-pour-creer-un-central-park-parisien.html und https://www.nouvelobs.com/elections-municipales-2020/20200126.OBS23963/villani-veut-transferer-les-trafics-eurostar-et-thalys-a-saint-denis.html

[4] https://quai36.com/creation/art-residence-gare-du-nord/

[5]https://www.theguardian.com/travel/gallery/2015/jun/12/paris-street-art-gare-du-nord-goes-graffiti-with-quai-36-project

[6] https://paris-blog.org/2019/02/01/street-art-in-paris-4-monsieur-chat-miss-tic-und-fred-le-chevalier/

[7] https://www.theguardian.com/travel/gallery/2015/jun/12/paris-street-art-gare-du-nord-goes-graffiti-with-quai-36-project

[8] Siehe den Blog-Beitrag: https://paris-blog.org/2018/06/01/street-art-in-paris-2-mosko-jef-aerosol-und-jerome-mesnager/

[9]  „il faut savoir s’arrêter, donc hommage à Fritz Lang pour metropolis, et chaplin pour les temps modernes à voir quai 36, gare du nord.“ https://jeromemesnager.com/quai-36-gare-du-nord/

[10] https://www.solennlarnicol.fr/

[11] http://janaundjs.com/deutsch/outdoor.html Dort auch die nachfolgende Gesamtansicht.

[12] Siehe: https://www.pinterest.de/artjingle/exposition-pioc-ppc-mars-2014/

[13] https://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/art-urbain-die-kessen-fafinetten-von-paris-a-428393.html

[14] http://gregosart.com/

[15]  https://www.instagram.com/philramuz/

[16] http://streetartparis.fr/interview-london-street-artist-eco-activist-louis-masai/

[17] https://streetartmankind.org/artists/btoy/

[18] https://fr.wikipedia.org/wiki/Artiste-Ouvrier

Weitere Beiträge zur Street – Art in Paris:

Zur Street-Art siehe auch die Beiträge zu folgenden Stadtvierteln:

Eingestellt am 8. April 2020 im TGV nach Straßburg – es ist der Ersatzzug des ausgefallenen Ersatzzuges für die eigentlich gebuchte Direktverbindung über Saarbrücken, die es nicht mehr gibt.   Danach  soll es mit dem Regionalzug der SWE nach Offenburg weitergehen und von dort mit dem ICE nach Frankfurt….  Aber das nimmt man gerne in Kauf, wenn man die Möglichkeit dazu hat. (Vorm Betreten des Bahnsteigs wurden meine Fahrkarte, mein Passierschein – Attestation de déplacement dérogatoire- und mein Ausweis penibel kontrolliert). Ab heute darf man sich in Paris noch nicht einmal mehr zwischen 10 und 19 Uhr sportlich betätigen (joggen, Nutzung der in unserem Viertel aufgestellten Fitness-Geräte… Fahrrad-Fahren ist sowieso untersagt, wenn es nicht nachweisbaren beruflichen Zwecken dient, alle Parks, die coulée verte, der bois de Vincennes und der bois de Boulogne sind gesperrt – aber der wäre sowie nicht für uns erreichbar, da man sich ja nur maximal eine Stunde draußen aufhalten darf…. Also dann doch besser zurück in die alte Heimat…  à nouvel ordre/bis auf Weiteres….

2 Gedanken zu “Street Art in Paris ( 5 ): Gare du Nord, Quai 36

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